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Gutes Signal für Krippe in Berge
Der Berger Rat hat mit seiner sachlichen Abschlussdebatte zum künftigen Krippenstandort ein versöhnliches Signal gesetzt. Im Vorfeld der Entscheidung waren die Emotionen teilweise hochgeschlagen. Davon ließen sich die Fraktionen nicht anstecken, niemand holte die verbale Keule heraus, niemand versuchte, den anderen in die Knie zu zwingen. Es war ein wohltuend fairer Austausch von Argumenten und Positionen. Hier waren echte Demokraten am Werk, die wussten, dass am Ende eine klare Entscheidung hermusste.
Besonders jedoch muss die Rolle von Bürgermeister Volker Brandt hervorgehoben werden. Ihm ist es zu verdanken, dass die Krippenfrage nicht zum politischen Schlachtfeld geworden ist. Er hat im Vorfeld allen Positionen Raum gegeben – unabhängig von seiner persönlichen Meinung. Er scheute sich auch nicht, sich in der Ratssitzung unmittelbar vor der Entscheidung noch einmal den kritischen Fragen von Bürgern zu stellen. Und vor allem: Er versuchte nicht, Dinge im Interesse der eigenen Sache schönzureden oder andere Positionen schlechtzumachen – auch nicht, als es beispielsweise um die Baukosten für Neu- oder Anbau ging. Das machte seine Argumentation am Ende überzeugend.
Nun muss noch die Samtgemeinde Fürstenau entscheiden. Sie wird – darauf deutet derzeit alles hin – dem Votum des Berger Rates folgen. Alles andere wäre auch fatal und würde das gute Vertrauensverhältnis zu den Mitgliedskommunen deutlich trüben. Das kann niemand wollen.
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