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Rieste: Wirtschaftswunder Niedersachsenpark Grabenkrieg verdeckt den Glanz
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Autor: Martin Schmitz 08. Februar 2012 19:11 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Jobmaschine Niedersachsenpark Grabenkrieg verdeckt den Glanz

Rieste: Wirtschaftswunder Niedersachsenpark Grabenkrieg verdeckt den Glanz

Rieste. Im berechtigten Ärger um den „Grabenkrieg“ beim Niedersachsenpark geht eine Tatsache unter: Das Gewerbegebiet erfüllt seine ihm zugedachte Aufgabe als Jobmaschine und Motor der regionalen Wirtschaft vorzüglich.

 
Irgendwo dreht sich immer ein Baukran im Niedersachsenpark. CDU-Mitglieder schauten sich im interkommunalen Großgewerbegebiet um. Foto: Martin Schmitz  Vergrößern

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Das Gewerbegebiet an der Autobahn A 1, dessen Grenzen zwei Gemeinden und zwei Landkreise durchschneiden, sei ein „echtes Leuchtturmprojekt“, stellte Johannes Koop fest. Der derzeitige Verwaltungschef der Samtgemeinde Bersenbrück und CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt besuchte den Park auf einer Tour, zu der die CDU-Verbände in der Samtgemeinde eingeladen hatten.

2008 begann die Vermarktung der Flächen. Ihre Vorteile: Sie liegen verkehrstechnisch günstig, sind in Zuschnitt und Größe beliebig zu haben, und zwar sehr kurzfristig, und sie haben kaum Auflagen. Das habe sich herumgesprochen in der Branche, die sich um die Ansiedlung und Entwicklung von Betrieben kümmert, berichtet Uwe Schumacher, Geschäftsführer der Niedersachsenpark GmbH. 2011 wird die Gesellschaft als ihr bislang erfolgreichstes Jahr abschließen mit drei Glanzlichtern: dem Landmaschinenbauer Grimme in Damme, einem Holzheizkraftwerk, das mit billiger Fernwärme einen weiteren Standortvorteil schafft, und einem Zentrallager des Sportartikelriesen Adidas, in dem bald an die 1000 Menschen Arbeit finden könnten.

Dank Adidas würde sich die Mitarbeiterzahl der Betriebe im Park schon wieder verdoppeln. Der Ausbau kommt so flott voran, dass der zweite Autobahnanschluss des Gebietes über den Riester Damm allmählich zu einer dringlichen Angelegenheit wird. Derzeit läuft es so gut, dass Uwe Schumacher die Frage stellt, ob der Park in einigen Jahren gefüllt sein soll oder die Vermarktung aus strategischen Gründen auf einen längeren Zeitraum gestreckt werden solle. Am Ende könnten 7000 Menschen hier Jobs finden.

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