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Tippspiel
FDP möchte Allwetterspielplatz für die Quakenbrücker Neustadt
jp Quakenbrück. Gibt es in der Quakenbrücker Neustadt in naher Zukunft einen Allwetterspielplatz? Wenn es nach dem Willen der FDP geht, dann auf alle Fälle. Die Liberalen stellten im Bauausschuss der Stadt den Antrag, 60000 Euro zusätzlich in den Haushalt für dieses Vorhaben einzustellen.
„Insbesondere die vielen Kinder aus den Straßen zwischen Krankenhaus und Artlandstraße brauchen einen zeitgemäßen Ersatz für den Spielplatz im Bürgerpark“, sprach sich Petra Fischer im Ausschuss dafür aus, auf der alten Fläche im Bürgerpark oder dem ehemaligen Rebotec-Gelände einen Zentralspielplatz zu errichten. Um den Kindern auch bei Sommerhitze, Regen und Winterwetter Bewegungsmöglichkeiten außerhalb der Wohnblocks zu ermöglichen, empfahl die FDP, einen Teil des Spielplatzes durch ein Sonnen- oder Regendach vor der Witterung zu schützen.
Einen Finanzierungsvorschlag hatte Petra Fischer auch gleich parat: An der Bachstraße und Mozartstraße gibt es zwei Vorratsgrundstücke, die im Bebauungsplan als mögliche künftige Spielplätze festgeschrieben sind. Hier könnte eine Entwidmung geschehen, so die Liberale, und eine Veräußerung als Baugrundstücke erfolgen.
Im Gegensatz zu anderen Spielflächen eigneten sich diese Flächen für den Wohnhausbau und seien gut zu vermarkten. „Gerade weil wir wenige zentral gelegene Baugrundstücke im Besitz der Stadt haben“, so die Ratsfrau. Der Erlös aus den Grundstücksverkäufen sollte zweckgebunden werden und decke die Kosten für den beantragten Zentralspielplatz.
Einen Allwetterspielplatz, der eher in den Bereich Luxus gehe, könne sich die Stadt nicht leisten, meinte Paul Gärtner (SPD), der sich für den Plan nicht erwärmen konnte.
Wolfgang Becker (CDU) begrüßte die Idee eines Allwetterspielplatzes, sah aber für 2012 keine Realisierungschance. Er empfahl, das Vorhaben eher für 2013 ins Auge zu fassen und das Thema noch einmal in den Fraktionen zu besprechen. Sein Fraktionskollege Hubert Schwertmann erwähnte, das es zum Beispiel auch im Bereich der Hengelage Bedarf für einem Zentralspielplatz gebe.
Petra Fischer sah hier aber nicht so sehr die Bedürftigkeit, denn dort habe sie genug Gärten mit Spielgeräten gesehen. In der Neustadt müssten die Kinder hingegen auf der Straße spielen.
„Das ist kein Luxus, sondern Familienpolitik“, unterstützte Andreas Maurer (Die Linke) den Antrag der Liberalen. Bei den unterschiedlichen Sichtweisen einigten sich die Ausschussmitglieder darauf, den Antrag an die Fraktionen zu überweisen. Die Entscheidung werden dann der Verwaltungsausschuss treffe.
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21.05.2011
