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Springfestival in Lathen
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Autor: Elfriede Diers 08. Februar 2012 17:11 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Rekordhochspringen: Bestmarke hält

Springfestival in Lathen

zo Fresenburg. Seit Jahren gehört das Rekordhochspringen zur Tradition des Springfestivals des Reit- und Fahrvereins (RFV) Lathen in der Johann-Ehrens-Reithalle in Fresenburg. Die 2003 von Frank Tebbel aus Emsbüren mit Renometto aufgestellte Rekordhöhe von 2,20 Metern wackelte zwar, fiel aber nicht. Den Angriff auf diese Marke beim Springen über die Mauer gewann Jaqueline Bührmann aus Friesoythe mit einer Höhe von 2,15 Metern.

 
Die erst 17-jährige Jaqueline Bührmann aus Friesoythe überwand beim Rekordhochspringen mit „Miss Quecklyn Rose“ die 2,15 Meter hohe Mauer. Foto: zo  Vergrößern

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Rund 400 Zuschauer in der restlos ausverkauften Reithalle waren begeistert, mit welchem Mut die erst 17-jährige Reiterin im Sattel der Stute „Miss Quecklyn Rose“ gegen die 2,15 Meter hohe Mauer anritt. Die Anfangshöhe von 1,55 Metern hatte das Paar aus Friesoythe noch als „Spielerei“ betrachtet. Die Höhe von 2,15 Metern hatte Bührmann im zweiten Versuch genommen. Damit stand sie als Siegerin fest und sagte gleich zu, dass sie 2013 erneut die Rekordmarke von 2,20 Metern in Angriff nehmen will.

„Ein unglaublich tolles Gefühl, als ich mit Miss Quecklyn Rose über die Höhe von 2,15 Metern schwebte“, wusste Bührmann, dass man solche Höhen nur mit besonders sprunggewaltigen Pferden schaffen kann. Insgesamt nahmen sechs Reiter am Rekordhochspringen teil. Darunter auch der Dörpener Johannes Zeppenfeld, der allerdings bei 1,95 Metern scheiterte.

„Wir sind mit dem Turnierverlauf bestens zufrieden“, zog Lathens Vereinsvorsitzender Hermann Terhorst nach den drei Turniertagen eine positive Bilanz. „Am Freitag bei den Aufbauprüfungen für junge Pferde hatten wir bereits viele Zuschauer. Am Samstagnachmittag und am Samstagabend war im Zuschauerbereich kein Zentimeter Platz mehr frei. Am Sonntag war der Besuch immer noch zufriedenstellend“, so Terhorst.

Das sportliche Niveau des ranghöchsten Hallenreitturniers des Emslandes ließ auch in diesem Jahr kaum Wünsche offen. Als Höhepunkt des letzten Turniertages tat sich neben dem Wettbewerb um den „Großen Preis von Lathen“ auch die Hengstpräsentation der EU-Hengststation René Tebbel in Emsbüren heraus. Mit der Vorstellung hatte der Reiter und Züchter beste Werbung für seinen „Tag der offenen Tür“ auf seiner Hengststation gemacht, der am 4. Februar stattfand.

René Tebbel war es auch, der den „Großen Preis von Lathen“ gewann.

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