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Fast 2000 stationäre Pflegeplätze im Emsland
Meppen. Umfassende Informationen über Pflegeangebote und den Pflegestützpunkt im Landkreis Emsland haben die Mitglieder der Seniorenvereinigung der Stadt Meppen von Christiane Karwisch-Kattner vom Pflegestützpunkt erhalten.
Franz Holtgreve, Gerd Dreyer, Ulla Kröger und In-grid Beyer vom Organisationsteam der Seniorenvereinigung konnten im Veranstaltungsraum des Caritasverbandes in Meppen trotz eisiger Kälte viele Zuhörer zum ersten Seniorentreff des Jahres begrüßen. Einleitend blickte Holtgreve, Vorsitzender der Vereinigung, auf die Veranstaltungen des Meppener Seniorentreffs im vergangenen Jahr zurück und versprach für 2012 wieder „einen vollen Terminkalender“.
Anhand einer Multimediaprojektion informierte anschließend Christiane Karwisch-Kattner über die Arbeit des Pflegestützpunktteams in Meppen. „Im Emsland ist die Pflege noch sehr oft in familiärer Hand“, unterstrich Karwisch-Kattner die Bedeutung der Pflege durch Familienangehörige. Auch Nachbarn, Verwandte und Freunde engagierten sich in der Region besonders stark in der häuslichen Pflege, so die Referentin. Der Landkreis habe verschiedene Betreuungsangebote geschaffen. Das Pflegeangebot im Emsland umfasse 1819 Seniorenwohnungen und 1983 stationäre Pflegeplätze. In allen Fragen der häuslichen und stationären Pflege helfe das Team des Pflegestützpunktes weiter. „Sehr viele pflegende Angehörige nehmen aber immer noch keinerlei Beratung in Anspruch“, berichtete Karwisch-Kattner. Hier gelte es, noch mehr Aufklärung zu leisten. „Oft ist der Grund dafür Bescheidenheit und sogar Scham.“
Der Pflegestützpunkt sei die zentrale Schnittstelle für alle Fragen rund um das Thema Pflege. Der Landkreis Emsland verfolge mit dem Pflegestützpunkt das Ziel, die schon vorhandenen Beratungsangebote zu bündeln.
Wichtigste Aufgabe sei die Sicherstellung von würdevoller Pflege. Dabei würden ehrenamtliche Mitarbeiter verstärkt mit einbezogen, so die Referentin. Karwisch-Kattner: „Besonders im zwischenmenschlichen Bereich ist die Unterstützung von ehrenamtlicher Pflegebegleitung von großer Bedeutung, denn Pflege ist ein sehr komplexes Hilfesystem.“
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