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„Meller Läden“ vom Kreisel bis zur Viktoriastraße
Gesmold. Wo dürfen sich Geschäfte mit zentrumsrelevanten Sortimenten künftig ansiedeln? Diese Frage beantwortet in den Stadtteilen das Einzelhandelskonzept mit der Festlegung des zentralen Versorgungsbereiches. Für Gesmold fordert der Ortsrat nachdrücklich eine Ausweitung des bisher anvisierten Bereiches.
Eine deutliche Unterversorgung der Gesmolder Bürger stellten die Mitglieder des Ortsrates in ihrer Sitzung am Dienstag fest. Doch der sogenannte „Meller Laden“ – etwa mit Schreibwaren oder Computertechnik – kann sich uneingeschränkt künftig nur noch im Stadtteilzentrum ansiedeln. Für Gesmold sei es angesichts der bereits herrschenden Unterversorgung wichtig, diesen Bereich möglichst weit zu fassen, um für potenzielle Neueröffnungen viele Optionen offenzuhalten.
Ausweitung gefordert
Nach einstimmigem Beschluss soll sich der zentrale Versorgungsbereich deshalb vom Kreisel bis zur Viktoriastraße ziehen. Eine entsprechende Ausweitung wird vom Ortsrat nicht nur angeregt, sondern explizit gefordert.
Aus dem Bauamt habe es in einem Vorgespräch bereits positive Signale gegeben, erklärte Ortsbürgermeister Michael Weßler.
Der Kindergarten Sancta Maria soll zum Familienzentrum werden. Eine entsprechende Forderung an den Stadtrat formulierten die Mitglieder des Ortsrates und reagierten damit auf die laufende Diskussion, welche der Kindergärten in den Stadtteilen im Rahmen des Bildungspaktes II ihr Angebot ausbauen sollen.
Der Kindergarten Sancta Maria leiste als „Haus für Kinder und Familien“ bereits hervorragende Arbeit betonte der Ausschuss. Die derzeit umgebauten Räumlichkeiten, in denen künftig beide Gesmolder Einrichtungen zusammengelegt werden, nahm im Vorfeld der zuständige Arbeitskreis in Augenschein: „Das wirkt fast wie ein neues Gebäude“, zeigte sich Markus Efken (CDU) von den großen, hellen Räumen begeistert.
Einst schlanker Blickfang
Einst fanden sie als schlanker Blickfang Platz in einem städtischen Beet. Inzwischen tragen die Bäume eindrucksvolle Kronen, die im Herbst nicht nur jede Menge Laub, sondern auch manchen Zweig oder Ast verlieren. Diese durchaus natürliche Entwicklung kann vor allem dort zum Problem werden, wo Anwohner – oft über viele Jahre – die städtischen Beete ehrenamtlich und engagiert pflegen. Soll es den Anwohnern in Rücksprache mit der Stadt erlaubt sein, auf eigene Kosten die großen Bäume zu fällen und dafür kleinere, weniger arbeitsintensive Exemplare zu pflanzen?
Für eine entsprechende Anfrage aus der Kolpingstraße zeigte der Ortsrat Verständnis. Er regte eine grundsätzliche Klärung an – möglicherweise in Form einer Baumsatzung. Bäume, die eine Gefährdung darstellen, sind von dieser Frage ausgenommen: Sie sind in jedem Fall durch die Stadtverwaltung zu fällen und zu entsorgen.
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