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Acht Tiere überwintern auf Weide: Verfügung des Landkreises gegen Rinderhalterin aus Herbergen
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Acht Tiere überwintern auf Weide: Verfügung des Landkreises gegen Rinderhalterin aus Herbergen
Acht Tiere überwintern auf Weide: Verfügung des Landkreises gegen Rinderhalterin aus Herbergen
Menslage. Acht Rinder unterschiedlicher Rassen auf einer Weide im Menslager Ortsteil Herbergen haben in den vergangenen Tagen und Wochen die Bürger und Behörden beschäftigt. Zentrale Frage: Werden die Tiere unter Tierschutzgesichtspunkten korrekt gehalten?
Wie der Landkreis am Mittwoch auf Anfrage berichtete, habe das Veterinäramt nach Hinweisen von Bürgern, die sich besorgt über den schlechten Zustand der Rinder geäußert hätten, die Tiere überprüft. Es seien tatsächlich einige Mängel festgestellt worden. Daraufhin sei eine Verfügung des Landkreises an die Tierhalterin ergangen, diese Mängel bezüglich des Unterstandes und bei der Versorgung mit Futter und Wasser abzustellen. Auch habe es wegen des teilweise matschigen und nun hart gefrorenen, scharfkantigen Bodens Probleme gegeben. Die Tiere hätten sich ernsthaft verletzen können, so ein Landkreis-Sprecher.
Die Tierhalterin habe inzwischen reagiert und die Mängel zum Teil abgestellt. Es habe aber kein Anlass bestanden, „tierschutzrechtlich massiv“ einzugreifen. Grundsätzlich könnten die Tiere durchaus auch bei niedrigen Temperaturen draußen überwintern. Das sei für die Rinder kein Problem. Gleichwohl werde der Landkreis die Sache weiterverfolgen. Getötet werden müssten die Tiere aber auf keinen Fall, wie von Bürgern vermutet worden sei.
Die Weide gehöre dem Naturschutzbund (NABU), wie der Sprecher des Landkreises weiter erläuterte. Die Organisation habe sie an eine Tierhalterin aus Quakenbrück verpachtet.
Neben dem Landkreis Osnabrück hat sich auch der Tierhof in Badbergen eingeschaltet. Er machte Fotos, um den Zustand der Tiere zu dokumentieren. Auch Landwirte aus der Region kritisierten den Umgang mit den Rindern.
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