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Geplante Baugebiete in Wallenhorst Thema im Ausschuss
Wallenhorst. Welche Auswirkungen werden die geplanten Wohnbaugebiete „Wellmanns Hügel“ und „Hollage West“ haben? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Dienstag der Ausschuss für Straßen und Verkehr. Die Antwort von Manfred Ramm (IPW Ingenieurplanung): Er erwartet nur geringfügige zusätzliche Belastungen, schlägt aber eine Optimierung der Knotenpunkte vor.
Umgestaltung Josefsplatz
Jeweils rund 50 Grundstücke sind für die beiden Baugebiete vorgesehen. Die IPW Ingenieurplanung hatte nun eine Verkehrserhebung durchgeführt und mögliche zusätzliche Fahrten eingerechnet. Das Ergebnis: „Optimierungspotenzial ist da, aber kein zwingender Handlungsbedarf“, sagte Ramm. Der Planer hatte dennoch für die Kreuzungen „Am Pingelstrang/Stüvestraße/Pyer Kirchweg“ sowie „Fürstenauer Weg/Maschweg/Winfriedstraße/Pielagestraße“ jeweils drei Varianten für die Neugestaltung durchgespielt und die Kosten überschlagen. Seine Vorschläge: Sollte die Gemeinde handeln, würde sich für „Wellmanns Hügel“ der Umbau zu einer rechtwinkligen Kreuzung (Kosten 250000 bis 350000 Euro) und für „Hollage West“ ein kleiner Kreisverkehr (300000 Euro) anbieten.
Der Ausschuss hatte lediglich über eine Beschlussempfehlung zu entscheiden. Einstimmig votierten die Mitglieder dabei für die Haushaltszahlen für den Bereich Gemeindestraßen und Entsorgung. Darin enthalten sind 525000 Euro für die Straßenunterhaltung. Die Abteilung von Bauamtsleiterin Claudia Broxtermann hatte eine Liste mit Straßen erstellt, an denen Reparaturen durchgeführt werden müssen. Laut Kämmerin Annegret Rethmann handelt es sich ausschließlich um Arbeiten, die für die Bürger nicht beitragspflichtig wären.
Die Fraktionen werden nun über die Aufstellung beraten, Ludger Meyer von der Wallenhorster Wählergemeinschaft verwies aber bereits jetzt auf den „desolaten Zustand“ der Straße Am Eichholz. Mit der Summe von 525000 Euro sei mehr möglich als „Flickschusterei“, stimmten Marlene Posnin (CDU) und Norbert Hörnschemeyer (SPD) dem Betrag zu.
Darüber hinaus befasste sich der Ausschuss mit der Umgestaltung des Josefsplatzes in Hollage. Hier geht es zum einen um zusätzliche Parkzeiten (Donnerstag 17 bis 21 Uhr), die der Verbrauchermarkt wünscht. Zum anderen möchte der Restaurantbetreiber den hinteren Teil des Platzes (rund 300 Quadratmeter) als Biergarten nutzen, weshalb dieser mit mobilen Pollern abgetrennt werden müsste. Die Verwaltung wird diese Veränderungen im Frühjahr umsetzen.
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21.05.2011
