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GMHütte investiert auf den Friedhöfen
Georgsmarienhütte. Der Zustand der kommunalen Friedhöfe ist seit vielen Jahren ein Dauerthema, das zu Unmut bei den Bürgern führt. Damit soll jetzt Schluss sein: Der Stadtplanungsausschuss hat jetzt einstimmig befürwortet, 2012 die Summe von 105000 Euro in den Haushalt einzustellen, um die aktuelle Mängelliste komplett abzuarbeiten.
Schon länger beantragt ist für Kloster Oesede zum Beispiel eine Überdachung des Vorhofs der Kapelle, die seit einiger Zeit auf der Wunschliste steht. In der Kapelle Parkfriedhof steht eine Gesamtlösung für herausbrechende Sockelleisten auf dem Programm. Für den Friedhof Harderberg sind unter anderem der Umbau der zwei Abschiedsräume zu einem, eine neue Lautsprecheranlage, ein Austausch der Stühle im Kapelleninnenraum gegen neue Sitzbänke oder der Neuanstrich des Innenraums vorgesehen.
Durch die Aufstockung der zur Verfügung stehenden Mittel werden jetzt auch weitere Verbesserungen im laufenden Jahr in Angriff genommen. So bekommt die Kapelle in Alt-Georgsmarienhütte eine Grundreinigung, einen Wandanstrich im Bereich der Heizkörper und einen neuen Stromsicherungskasten. Auf dem Parkfriedhof werden zusätzlich Dacharbeiten sowie die Putzsanierung des Durchgangsraums durchgeführt, und der Friedhof Harderberg bekommt jetzt auch eine abschließbare Toranlage im Bereich des Containerplatzes, um künftig die gesicherte Lagerung von Geräten und Maschinen zu ermöglichen.
Umfangreich ist der Erneuerungsbedarf in Kloster Oesede, der neben der teilweisen Sanierung des Mauerwerks im Bereich Kapellenvorplatz, neuen Polstern für die Sitzbänke oder einem Neuanstrich für Fenster und Türen auch die Aufwertung des Abschiedsraums, die Ausbesserung der Friedhofswege oder die Aufstellung eines dritten Großcontainers umfasst. Der für den Friedhofsbereich zuständige Leiter der Bauverwaltungsabteilung, Martin Kramer, machte in der Sitzung deutlich, dass sich die Ausgaben möglicherweise mittelfristig bei der Höhe der Friedhofsgebühren auswirken. Hier sei aber zunächst die Gebührenkalkulation abzuwarten. Kramer: „Dabei ist zu berücksichtigen, dass dem erhöhten Aufwand auch erzielte Einsparungen gegenüberstehen.“
Die Vertreter der Fraktionen begrüßten die Lösung. Volker Beermann (SPD): „Lieber ein großer Wurf als jahrelanges Klein-Klein“, und der Ausschussvorsitzende Thorsten Schoppmeyer (CDU) erklärte: „Stückelei führt hier nur zu Unmut bei den Betroffenen.“
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