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Schuberts neunte Sinfonie
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Quelle: pm/Bersenbrücker Kreisblatt 08. Februar 2012 15:08 Uhr

Sinfoniekonzert mit Raphael Walter als Solist

Schuberts neunte Sinfonie

Bersenbrück/Alfhausen. Am Sonntag, 19. Februar, gibt das erweiterte Kammerorchester Bersenbrück unter der Leitung von Hans Gerhard Heymel ein Sinfoniekonzert mit Werken von Händel, Haydn, Borodin und Schubert in der St.-Johannis-Kirche zu Alfhausen. Als Solist zu hören ist Raphael Walter, erster Solocellist des Sinfonieorchesters Osnabrück.

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Drei Sätze aus der „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel eröffnen das Konzert mit festlichen Bläserklängen. Die berühmte Komposition war nach einer Anekdote von Händel als Versöhnungsgeste für den englischen König Georg I. gedacht. Nachdem der – unvorhersehbar für Händel – als König Georg I. wiederum sein Landesherr geworden war, komponierte er für die beim König beliebten Bootsfahrten auf der Themse die „Wassermusik“.

Mit dem Konzert für Cello und Orchester in D-Dur (VII:2) von Joseph Haydn erklingt eines der bekannten Solokonzerte, die Haydn für Anton Kraft, den Cellisten seiner Hofkapelle auf Schloss Esterhaza, im Jahr 1783 komponierte.

Als dritter Programmpunkt erklingt die sinfonische Dichtung „Eine Steppenskizze aus Mittelasien“ von Alexander Borodin. Der russische Komponist (1833– 1887), im Hauptberuf Mediziner und Professor der Chemie, bildete mit den „Novatoren“ Balakirew, Mussorgsky, Cesar Cui und Rimsky-Korsakow die Gruppe der berühmten „Fünf“, die das russische Musikleben entscheidend weiterentwickelte.

Zum Abschluss des Konzerts erklingt der erste Satz aus der 9. Sinfonie von Franz Schubert, die als „Große Sinfonie“ auf den Konzertbühnen Eingang gefunden hat. Schubert entwickelte darin das musikalische Erbe seines Vorbildes Beethoven weiter. Während die Sinfonik Beethovens „dramatisch“ angelegt ist, entwickelt Schubert das dualistische Prinzip durch Hinzufügen eines dritten Themas zu einer Weiträumigkeit, die der Musik dank des harmonisch gesteigerten Ausdrucks einen „epischen“ Charakter verleiht.

Beginn um 16.30 Uhr. Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro (ermäßigt fünf Euro) sind an der Konzertkasse erhältlich. Für Kinder in Begleitung der Erziehungsberechtigten ist der Eintritt frei.

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