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Quakenbrück:Zwei Lehrer, die das AGQ mitprägten
pm Quakenbrück. Zum Halbjahreswechsel verabschiedete das Artland-Gymnasium Quakenbrück gleich zwei Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand: Albrecht Düntsch und Gerd Meinecke.
Zu Albrecht Düntsch: Nach dem Studium der Fächer Biologie und Chemie an der Universität Tübingen und dem sich anschließenden Referendariat am Studienseminar Braunschweig trat Albrecht Düntsch am 1. August 1977 seinen Dienst am AGQ an. Seit 1978 war der zukünftige Pensionär an der Schule Leiter der naturwissenschaftlichen Sammlung und Fachobmann Chemie. Schüler und Kollegen hätten ihn als experimentierfreudigen Kollegen erlebt, vor allem – aber nicht nur – im naturwissenschaftlichen Bereich, so das AGQ. So habe seine „Zaubershow“ zu den Attraktionen beim alljährlichen „Markt der Möglichkeiten“ gezählt. Auch seine Astronomie-AG habe so manchen „Sternengucker“ in ihren Bann gezogen.
Als Beauftragter für Angelegenheiten des Sicherheits-, Brand- und Gesundheitsschutzes sei er zudem fortwährend darum bemüht gewesen, die Klassenräume zum Wohle der Schüler und Kollegen immer gut gelüftet zu wissen. Auch die Optimierung der regelmäßig stattfindenden Feueralarmübung sei ihm wichtig gewesen, um für einen eventuellen Ernstfall gut gerüstet zu sein. Optimistisch, humorvoll und lebensfroh sei er Schülern und Kollegen gleichermaßen begegnet. Seine Leidenschaft für Musik und Gesang habe er in den vergangenen Jahren durch seine Mitarbeit bei den Musicalaufführungen am AGQ ausgelebt.
Zu Gerd Meinecke: Er war mehr als drei Jahrzehnte Lehrer am AGQ, wo er engagiert Mathematik und Sport unterrichtete. Durch seine gradlinige Art sei der gebürtige Hesse beliebt bei Schülern und Kollegen gewesen. Sie seien ihm mit Respekt und Hochachtung begegnet. Seinem Einsatz sei es unter anderem zu verdanken, dass das Fach Sport 1979 als Leistungsfach am Artland-Gymnasium eingeführt worden sei. Auch die seit Jahrzehnten bestehende Kooperation mit dem Greselius-Gymnasium Bramsche sei auf seine Initiative hin entstanden.
Daneben waren soziale Projekte für den Pädagogen eine Herzensangelegenheit, wie die Errichtung einer Schule in Mali. Und in Sachen Völkerverständigung war er immer wieder in der französischen Partnerstadt Quakenbrücks, in Alençon, anzutreffen. Von seinen guten Kontakten zu den Artland Dragons durften die Jahrgänge 5 und 6 noch an Gerd Meineckes vorletztem Schultag profitieren – ein Training mit den Profi-Basketballern stand auf dem Programm.
Als besonderes Bonbon konnten die Schüler die Jonglage des weltweit bekannten Jongleurs Martin Mall bewundern. Auf Einladung seines ehemaligen Lehrers war der mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnete Künstler für diesen Auftritt an seine alte Schule zurückgekehrt.
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