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Magier der Panflöte verzaubert Buer
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Autor: Petra Ropers 06. Februar 2012 19:37 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Zwischen Sternenglanz und Feuerzeugen

Magier der Panflöte verzaubert Buer

Buer. Schöne Melodien verzauberten unter einem stimmungsvoll funkelnden Sternenhimmel: Wahrhaft magische Momente bescherte Edward Simoni am Sonntag den Musikfreunden in der voll besetzten Martinikirche. Schließlich gilt der Virtuose, der auf seiner Kirchentournee Station in Buer machten, nicht umsonst als der „Magier der Panflöte“.

 
Nach zwei „magischen“ Stunden im Zauber der Panflöte nahm sich Edward Simoni gerne die Zeit für eine Autogrammstunde in der Martinikirche. Foto: Petra Ropers  Vergrößern

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Den Konzertbesuchern präsentierte er sich als Multi-Instrumentalist, der die Querflöte ebenso beherrscht wie die Violine. Im Mittelpunkt seiner „Weltreise der Melodien“ jedoch stand jenes Instrument, mit dem er 1991 als erster Instrumentalist überhaupt die ZDF-Hitparade gewann: An der Panflöte kreierte er jenen unverwechselbaren „Simoni-Sound“ der seither ein Millionenpublikum begeistert.

In der Martinikirche begleitete romantischer Lichterglanz die klangvolle Reise, die Zeiten und Kontinente überspannte. Denn Edward Simoni ist in der Klassik ebenso zu Hause wie in der Moderne. Johann Sebastian Bachs „Air“ fand sich deshalb ebenso im vielseitigen Programm wie Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“. Mit populären Melodien, die um die Welt gingen, lud der in Schlesien geborene Virtuose zum Träumen und Genießen ein – und ließ die Erde sich zwei Stunden lang ein wenig langsamer drehen.

Feuerzeuge flammten in der abgedunkelten Kirche zu „Amazing Grace“ auf. Bewegend sank vor den inneren Augen der Besucher die „Titanic“ zu den zarten Flötenklängen des Soundtracks. Als Autodidakt kam Edward Simoni über die klassische Ausbildung an Violine, Querflöte und Klavier zur Panflöte. Seine Eigenkomposition „Pan-Träume“ machte ihn über Nacht zum Star – und durfte in der Martinikirche natürlich ebenso wenig fehlen wie James Lasts „Einsamer Hirte“.

Aus vielen Teilen der Welt sammelte Simoni für seine Tournee die schönsten Melodien. Und präsentierte sich der Folksong „House of the rising sun“ ebenso im weichen Vibrato der Bambusröhrchen wie die „Moskauer Nächte“. Und selbst Edward Elgars eindrucksvolles Orchesterwerk „Pomp and Circumstance“ erhielt durch den „Magier der Panflöte“ ein neues, gefühlvolles Klanggewand.

Stets setzte dabei eine ausgefeilte Beleuchtung die von einer neu eingespielten Begleitung getragenen Melodien in Szene. Die anschließende Autogrammstunde des Künstlers ließen sich die Besucher nach zwei Stunden musikalischer Muße natürlich nicht entgehen.

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