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Kein Winterschlaf im Osnabrück Zoo: Minus 10 Grad gefallen allerdings nicht allen Tieren
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Quelle: pm/Neue Osnabrücker Zeitung 06. Februar 2012 17:24 Uhr

Sibirische Kälte

Kein Winterschlaf im Osnabrück Zoo: Minus 10 Grad gefallen allerdings nicht allen Tieren

Osnabrück. Die Sonne scheint, aber die Temperaturen sind im Keller. Was machen bei der sibirischen Kälte die Tiere im Osnabrücker Zoo?

 
Ein Wintertag im Zoo Osnabrück: Den Bären schützt sein dickes Fell. Foto: Michael Hehmann  Vergrößern

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Die Vielfraße Loki und Vilja scheinen hocherfreut über die aktuellen Temperaturen: Minus zehn Grad kratzen die beiden wenig – im Gegenteil: In ihrem dicken, schwarzen Fell toben sie durch ihr großes Gehege und raufen miteinander. In ihrer skandinavischen Heimat sind sie ganz andere Temperaturen gewöhnt. Auch die benachbarten Rentiere oder Luchse haben ihren dicken Winterpelz und bemerken den Kältereinbruch kaum. Zwar kein dickes Fell, dafür aber eine dicke Fettschicht haben die Seelöwen und Seehunde. Da kommt nichts durch, auch wenn so mancher Zoobesucher eine Gänsehaut bekommt, wenn er die Tiere im Wasser planschen sieht.

Doch wie ergeht es den Tieren aus Afrika oder tropischen Breiten? „Morgens setzen die Tierpfleger die Elefanten und Affen kurz vor die Tür, damit sie die Gehege sauber machen können. Dann geht es wieder rein ins Warme, denn für manche Tiere wäre die Kälte längerfristig gefährlich: So können die großen Ohren der Elefanten oder die Füße der Stelzvögel, wie der Flamingos, abfrieren“, erklärt Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg.

Doch es gibt auch afrikanische Tiere, die die Kälte nicht stört, aber aus anderen Gründen drinnen bleiben müssen. So ist im Löwengehege der Wassergraben zugefroren. Damit die Löwen nicht auf den Gedanken kommen, man habe ihr Gehege erweitert, bleiben die Tiere bis zum nächsten Tauwetter im warmen Löwenhaus.

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