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Walchum:Planungen für Nahversorgungszentrum reifen
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Quelle: Ems-Zeitung 06. Februar 2012 17:01 Uhr

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Gerhard Kreuter Dienstag, 07. Februar 2012 14:52 Uhr

Gemeinde setzt auf Baustart für das Projekt im Frühjahr 2013

Walchum:Planungen für Nahversorgungszentrum reifen

anna Walchum. Einvernehmen herrschte bei allen Beschlüssen, die die elf Mitglieder des Rates der Gemeinde Walchum während ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr fassten. Bürgermeister Hermann Schweers gab bekannt, dass die Bauleitplanungen für das Sondergebiet an der Dersumer Straße voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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Geplant ist die Errichtung eines Nahversorgungszentrums mit Geschäften, Arztpraxen, Wohnungen sowie einem Dorfplatz. Im Endausbau sollen bis zu 40 Wohnungen zur Verfügung stehen.

Nach Abschluss der Bauleitplanung – bereits im November hatte der Rat bei der Samtgemeinde Dörpen die Änderung des Flächennutzungsplanes beantragt – solle es bei dem Projekt ab Frühjahr 2013 mit dem Baustart „ans Eingemachte gehen“, meinte Schweers.

Vier Seniorenwohnungen seien bereits reserviert worden, und auch die ärztliche Versorgung sei nahezu in festen Tüchern, berichtete der Bürgermeister weiter. Ein Zahnarzt und ein Allgemeinmediziner hätten der Gemeinde ihre mündliche Zusage erteilt. „Das zeigt, dass unser Weg der richtige war“, unterstrich Schweers.

Um den Abschluss der Bauleitplanung voranzutreiben, entschieden die Ratsherren einstimmig, der Firma Ulpts Geotechnik aus Bockhorst den Auftrag für ein Grundboden-Gutachten für das Plangebiet zu erteilen. Andreas Hövelmann, Erster Samtgemeinderat der SG Dörpen, bezifferte die Kosten für die Untersuchung auf gut 2300 Euro.

Um den Bischofsweg mit der Dersumer Straße zu verbinden, beschloss der Rat zudem nördlich des vorgesehenen Sondergebiets den Bau einer neuen Straße. Der Bereich oberhalb der neuen Trasse wird laut einhelligem Beschluss des Rats durch eine einzeilige Wohnbebauungsfläche erweitert.

Für Verärgerung im Gemeinderat sorgte derweil die „Uneinsichtigkeit“ einiger örtlicher Landwirte. „Die Unsitte, öffentliche Wege und Seitenstreifen von Straßen umzupflügen, werden wir in Zukunft unterbinden“, versprach Bürgermeister Schweers. Zu diesem Zweck entschied der Rat, Gemeindemitarbeiter damit zu beauftragen, an den jeweiligen Grenzen Pflöcke einzuschlagen. Bei Nichtbeachtung der Begrenzung werde die Kommune ab sofort Strafmaßnahmen einleiten. Auch Hausbesitzer, die Gemeindegrund nutzen, müssen zukünftig mit entsprechenden Maßnahmen rechnen.

Die Abgeordneten entschieden darüber hinaus, den elf Jahre alten Gemeindeschlepper, der fortwährend kostenspielige Reparaturen benötige, durch einen neuen Traktor mit Mähwerk und Fangkorb zu ersetzen. Laut Schweers werden die Kosten für die Neuanschaffung um die 35000 Euro betragen.

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  Leserkommentare

 
Gerhard Kreuter, Dienstag, Februar 7 um 14:52 Uhr Schweers macht Ernst Beim lesen der ersten Artikel zum Nahversorgungszentrum, ich gebe es zu, konnte ich mir eines Schmunzeln nicht erwehren. Doch mittlerweile kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, das die Gemeinde Walchum ernst macht.
Ob sich wirklich alle gewünschten Ärzte ansiedeln werden, bleibt abzuwarten. Auch der Bau von noch mehr Seniorenwohnungen in der Region scheint zweifelhaft, aber Schweers und sein potenter Partner scheinen ihre Hausaufgaben gemacht zu haben.
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