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Diskussion um Blindgänger: Jährlich 400.000 Euro zahlen oder Selbstdetonation riskieren?
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Diskussion um Blindgänger: Jährlich 400.000 Euro zahlen oder Selbstdetonation riskieren?
Diskussion um Blindgänger: Jährlich 400.000 Euro zahlen oder Selbstdetonation riskieren?
Osnabrück. Die Stadt steckt in einem Dilemma: Soll sie künftig jährlich mindestens 400.000 Euro ausgeben, um weiter konsequent nach Blindgängern suchen zu können? Oder soll sie das Geld sparen und Selbstdetonation riskieren? Die Verwaltung empfiehlt, das Geld bereitzustellen.
Seit Ende der 90er-Jahre gibt es das niedersächsische Programm zur systematischen Auswertung von Luftbildern bei der Suche nach Bombenblindgängern. Allein in Osnabrück sind seit dem Jahr 2000 1400 Verdachtpunkte untersucht worden. Von den 189 Funden waren nach Auskunft von Jürgen Wiethäuper, Fachdienstleiter für Ordnung und Gewerbe bei der Stadt, 16 Irrtümer wie Milchkannen. In der Folge wurden 118 Blindgänger entschärft, zwölf mussten entfernt und gesprengt, drei vor Ort gesprengt werden.
In 21 Fällen wurden die Bürger, auf deren Grund die Bombe gefunden worden war, an den Kosten beteiligt. Ansonsten zahlte das Land. Damit ist jetzt Schluss: Das Land zahlt künftig nur noch die Luftbildauswertung, die Entschärfung, den Abtransport und die Entsorgung des Blindgängers. Die Sondierung und Freilegung der Bombe muss künftig die Kommune zahlen, wobei auch die betroffenen Bürger stärker als bisher zur Kasse gebeten werden.
In Osnabrück wurden bisher durchschnittlich 100 Verdachtspunkte pro Jahr abgearbeitet. Bei geschätzten Ausgaben von 4000 Euro für jede Sondierung und Freilegung kämen jährlich 400000 Euro Mehrkosten auf die Stadt zu. Wertet die Stadt in diesem Tempo weiter die Luftbilder aus, könnte das Thema Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg im Jahr 2020 abgeschlossen sein.
Würde das Geld nicht zur Verfügung gestellt und nur Zufallsfunde abgearbeitet, könnte sich die Blindgängersuche bis 2050 hinziehen. Die zeitliche Verzögerung wäre nach Ansicht der Verwaltung hinzunehmen, wenn nicht gleichzeitig das Risiko stiege. Je länger die Bombe im Boden vor sich hinrottet, desto größer werde die Gefahr von Selbstdetonationen bei Säurezündern. Und Norddeutschland sei besonders mit englischen Bomben mit Säurezündern bombardiert worden.
Die Verwaltung hat deshalb eine Vorlage in den Finanzausschuss gegeben, um trotz des Doppelhaushaltes für 2012 400000 Euro für die Blindgängersuche freizugeben. Tatsächlich kann es aber noch teurer werden. Da die betroffenen Bürger um „mehrere Tausend Euro höher“ – Wiethäuper schätzt 11000 Euro im Durchschnitt – belastet werden, könnten Kosten dann auf die Stadt zukommen, wenn der Bewohner aufgrund eines Härtefalls nicht oder nicht alles zahlen muss.
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04.04.2012

Also nicht nur auf den Rat einprügeln, sondern auch auf die Landesregierung, die sich aus der Gefahrenabwehr wieder mal ein bisschen verabschiedet.
1Million hier 5Millionen da und noch ein par Millionen für irgendwelchen überflüssigen Mist wir haben es ja und wenn nicht dann Zahlt ebbend der Bürger.
Das Osnabrück Pleite ist weis jeder aber das trotz allem noch immer Millionen verschwendet werden, was soll’s wir haben’s ja.
Leibe Regierung der Stadt Osnabrück wenn ja wenn ich etwas zu sagen hätte dann würde ich jeden der Gelder verschwendet zur Rechensaft ziehen dann vielleicht denn wird mal genauer hingeschaut wofür das Geld sinnlos ausgegeben wird.
Aber wir haben es doch.