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Gehrder Feuerwehr: Mehr Klarheit beim Funk?
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Quelle: pm/Bersenbrücker Kreisblatt 06. Februar 2012 14:57 Uhr

Zweifel an Reform

Gehrder Feuerwehr: Mehr Klarheit beim Funk?

pm Gehrde. Zur Jahresmitte bekommen amtliche Feuerwehrfahrzeuge im Osnabrücker Land neue Funkrufnamen. Ob die aber tauglicher oder einfacher zu merken sein werden als die alten Namen, das bezweifeln Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gehrde in der Jahresversammlung.

 
Beförderungen und Ehrungen nahmen auch in der Versammlung der Feuerwehr Gehrde großen Raum ein. Foto: Günther Welp  Vergrößern

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Laut einer Pressemitteilung der Gehrder Feuerwehr werden zum 1. Juni die Funkrufnamen für die Feuerwehren im Landkreis Osnabrück geändert. Der alte Funkrufname „Florian Haseland“ für Fahrzeuge aus dem Landkreis fällt weg. Einsatzfahrzeuge aus Stadt und Landkreis werden einheitlich unter „Florian Osnabrück“ geführt. Gleichzeitig bekommen die Feuerwehrfahrzeuge im gesamten Landkreis neue Funkrufnummern. Bislang lautete die Funkrufnummer des Tanklöschfahrzeugs Gehrde 21-15. Diese soll geändert werden in eine sechsstellige Nummer wie etwa 12-17-39. Ob noch eine Vorwahl wie 05439 dazukäme, scherzten einige Feuerwehrmitglieder, damit man sich neuen längeren Nummern noch besser merken könnte!?

Johannes Koop, Erster Samtgemeinderat und CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt der Samtgemeinde Bersenbrück, bedankte sich für die geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeiten und die gute Zusammenarbeit zwischen Samtgemeinde und Feuerwehren. Als neuer Notfallseelsorger konnte Pastor Jürgen Kuhlmann aus Bersenbrück gewonnen werden, berichtete Koop. Ebenfalls würdigte er die Unterstützung des Fördervereins der Feuerwehr, mit deren Hilfe ein neuer Lichtmast für ein Gehrder Löschfahrzeug gekauft und angebaut werden konnte. Gehrdes Bürgermeister Günther Voskamp hob die gute Gebäudesubstanz der Feuerwehren in der Samtgemeinde hervor und sprach den Dank der Gemeinde Gehrde aus. Abschnittsleiter Nord Ralf auf dem Felde übermittelte die Grüße aus dem Kreis. Der stellvertretender Gemeindebrandmeister Stefan Bussmann merkte an, dass bei der Verteilung von Lehrgängen Gehrde 2011 besser hätte bedacht werden können. Die Samtgemeindeübung findet 2012 in Gehrde statt, berichtete er.

Beförderungen: Florian Böse, Matthias und Carsten Siltmann, und Sebastian Dierkes wurde Oberfeuerwehrmänner. Ulrich Nehrenhaus wurde zum 1. Hauptfeuerwehrmann und Oliver Kosche zum 1. Hauptlöschmeister befördert.

Koop überreichte Wolfgang Reiners eine Ehrenurkunde und verabschiedete ihn aus dem aktiven Dienst als Feuerwehrmann. Seit 38 Jahren sei Reiners in der Gehrder Wehr tätig, davon zwölf Jahre als Stellvertreter und sechs Jahre als Ortsbrandmeister. Koop wünschte Reiners vor allem Gesundheit.

Ortsbrandmeister Jens Waßmund berichtete über sieben Brandeinsätze und 38 Hilfeleistungen im Jahr 2011. Insgesamt haben die Mitglieder der Feuerwehr rund 3700 Dienst- und Einsatzstunden geleistet.

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