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Ankum: Vier Schulen im Wettbewerb „Jugend debattiert“
Ankum.Der 18-jährige Simon Wilken, Auszubildender zum Bauzeichner, hatte sich eigens von der Berufsschule befreien lassen. Vor zwei Jahren war er als Schüler der Oberschule Ankum selbst Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend debattiert“, und auch jetzt wollte er unbedingt dabei sein, allerdings als Juror.
Er erklärt: „Der Wettbewerb hat mich damals schon begeistert, und jetzt finde ich es spannend, die Debatten zu verfolgen und zu beurteilen.“
Der Wettbewerb ist eine von der Hertie-Stiftung ins Leben gerufene Initiative, bei der in ganz Deutschland Schüler nach bestimmten Regeln strittige Themen debattieren und so demokratische Mitgestaltung einüben. Alljährlich werden dann in Berlin die Bundessieger in zwei Altersgruppen ermittelt. Im Nordkreis tragen die Haupt- und Realschule Ankum, die Gymnasien aus Bersenbrück und Bramsche und die Berufsbildenden Schulen (BBS) Bersenbrück zu einem Verbund zusammengeschlossen. Diese erste Hürde muss auf dem Weg zum Landesfinale genommen werden, auf dem man sich für das Bundesfinale qualifizieren kann.
Simon Wilken hat sein Kommen nicht bereut. Er konnte nach den Qualifizierungsdurchgängen zwei spannende Finaldebatten verfolgen. Die jüngeren Schüler stritten darüber, ob ein Computerführerschein für Jugendliche sinnvoll sei, um den Gefahren der sozialen Netzwerke Paroli bieten zu können. Dabei konnte sich Lennart Jürgens vom Gymnasium Bersenbrück knapp vor Jonah Nietiet vom Greselius-Gymnasium Bramsche behaupten. Im Sek-II-Bereich tauschten diese beiden Schulen die Plätze. In der Frage, ob eine private Altersvorsorge für Berufseinsteiger Pflicht sein sollte, war die Jury am stärksten von den Ar-gumenten der Bramscherin Christina Liemann überzeugt. Den zweiten Platz belegte Constantin Feige vom Gymnasium Bersenbrück. Alle vier nehmen teil am Landesfinale in Gifhorn .
Am Ende war Wettbewerbskoordinatorin Birgit Bergmann von der ausrichtenden Oberschule Ankum gleichermaßen zufrieden und erleichtert. Sie sorgte für einen reibungslosen Ablauf und bedankte sich bei der Kreissparkasse Bersenbrück, da diese durch eine Spende maßgeblich dazu beigetragen habe, dass auch für die Bewirtung der Schüler und Juroren gesorgt war.
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