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89-Jährige aus stark verqualmten Wohnhaus in Nortrup gerettet
Lokales

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Quelle: bb/Bersenbrücker Kreisblatt 06. Februar 2012 06:18 Uhr

Wohnhausbrand

89-Jährige aus stark verqualmten Wohnhaus in Nortrup gerettet

bb Nortrup. Mit einer Rauchgasvergiftung und einem gehörigen Schrecken entkam am Sonntagabend eine 89 Jahre alte Frau einem Brand, bei dem ihr Bett Feuer gefangen hatte.

 
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Das Bett der Hausbewohnerin hatte Feuer gefangen. Fotos: Bernhard Brinkmann Die noch glühende Schlafstatt wurde von der Feuerwehr an die kühle Nachtluft befördert. Die große Hitzeentwicklung hinterließ auch an der Zimmerdecke ihre Spuren. Die Temperaturen ließen das Glas des Schlafzimmerfensters zerspringen.

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Die 89-Jährige lebt in Nortrup am Poggenkanmp. Als sie bemerkte, dass ihr Bett Feuer gefangen hatte, löste sie den Hausalarm zum Pflegedienst aus, der wiederum die Feuerwehrleitstelle über den Brand informierte.

Mit der Alarmierung der Nortruper Wehr, wurde auch ein Feuerwehrmann, der drei Häuser weiter wohnt, auf die Hilflosigkeit der Seniorin aufmerksam. Sofort eilte er zum Brandort, bat einen Nachbarn um Hilfe und holte mit ihm zusammen die Frau aus dem schon stark verqualmten Flurbereich im Erdgeschoss.

Die beiden Retter brachten die Frau ins gegenüberliegende Nachbarhaus und betreuten sie. Dort konnte die Verletzte anschließend vom Rettungsdienst übernommen und nach der Erstversorgung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden.

Währenddessen erkundeten zwei Trupps der Feuerwehr unter Atemschutz den Brandort. Im Schlafzimmer wurden sie fündig. Dort brannte die Matratze im Pflegebett und strahlte nicht nur eine enorme Hitze aus, das brennende Material verursachte zudem eine starke Rauchentwicklung. Das Feuer konnte aber schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Die noch glühenden Gegenstände aus dem Raum brachten Feuerwehrleute ins Freie. Das Bett wurde durch das Schlafzimmerfenster zur Sicherheit nach draußen gestellt.

Um die Räumlichkeiten wieder rauchfrei zu bekommen, setzte die Wehr einen Hochleistungslüfter ein. Zwei Mitarbeiter des Energieversorgers sorgten wieder für Stromzufuhr. Somit blieb die Heizungsanlage bei den eisigen Außentemperaturen in Betrieb.

Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, konnte noch nicht gesagt werden. Beamte der Polizei Bersenbrück nahmen die Ermittlungen auf. Das Wohnhaus wurde vorerst beschlagnahmt. Ein Brandermittler der Polizei wird am Montag die Brandursache untersuchen.

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