Kontakt

·

Digitalabo

·

Shop

·

Tippspiel

Startseite

|

Lokales

|

Melle

|

Landesbischof Meister spricht in Melle zu Glaubensfragen
Lokales

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

Autor: Stephanie Kriege 05. Februar 2012 18:22 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

„Wir Evangelischen können nicht einfach abwarten, was der Papst sagt“

Landesbischof Meister spricht in Melle zu Glaubensfragen

Melle. Was bedeutet es, im Osnabrücker Land evangelisch zu sein? Zu diesem Thema referierte Landesbischof Ralf Meister am Freitagabend im Forum Melle.

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Zuletzt kommentiert








Vor rund 100 Mitgliedern der Kirchenkreistage und Kirchenkreiskonferenzen aus den vier Kirchenkreisen Melle, Bramsche, Georgsmarienhütte und Osnabrück positionierte sich Meister zu evangelischen Grundsatzfragen. Damit war das Publikum überschaubarer als erwartet, was wohl nicht zuletzt mit dem Wetter zusammenhing.

Von Mittwoch bis Sonntag war Landesbischof Meister zu Besuch in den vier Kirchenkreisen in Stadt und Landkreis Osnabrück. Ein straffes Programm hatte der 50-Jährige bis Freitagabend schon absolviert. So genoss er sichtlich den Auftritt des Meller Blechbläserquintetts im Vorfeld seiner Rede, verschaffte ihm dieser einen kurzen Moment der Ruhe.

Die Gläubigen im Osnabrücker Land seien vor besondere konfessionelle Herausforderungen gestellt, betonte Meister in seinem Vortrag. „Wenn man hier über die Dörfer fährt, kommt man von einem rein katholischen Nest plötzlich in ein evangelisches.“ Davon hatte sich der Landesbischof am Tag zuvor bei der Bustour durch den Kirchenkreis Bramsche ein Bild machen können. „Sie leben hier in zwei konfessionellen Welten. Die frühere Gegnerschaft spielt manchmal noch in das ökumenische Miteinander hinein.“

Eine wichtige Herausforderung sei die Kirchenvorstandswahl am 18. März, wenn mehrheitlich ehrenamtliche Mitglieder in die Vorstände der Gemeinden gewählt werden. „Die ehrenamtliche Mitbestimmung ist ein Kernpunkt unseres Evangelisch-Seins.“ Das führe gleichzeitig zu einer Vielfalt der Ansichten, auch in ethischen Fragen. „Wir können nicht einfach sagen: Mal abwarten, was der Papst dazu sagt.“ Im Gegensatz zur katholischen Kirche reiche es in der evangelischen eben nicht, seinen Glauben nach anderen auszurichten.

Das Engagement der Laien bei der Kirchenvorstandswahl sei unerlässlich, um einen Mitgliederschwund zu verhindern. Doch im Gespräch mit dem Publikum stellte Meister klar: „Die Situation hier in Niedersachsen ist immer noch eine deutlich bessere als in den neuen Bundesländern.“

Lesen Sie auch ...

In der Tiefe des evangelischen Kirchenraumes

Osnabrück. Bischof Ralf Meister liebt die Nähe zu den Menschen. So hat er es als Generalsuperintendent in Berlin gehalten, als er alle 80000... mehr

Ralf Meister: „Wir brauchen öffentliche Vergebung“
Osnabrück. Im Interview äußert sich Landesbischof Ralf Meister aus Hannover zur Anonymität im Internet und zu den Erwartungen an prominente... mehr


 Mehr Lokales

 
  Leserkommentare
Schreiben Sie einen Kommentar




Empfehlen auf:  Facebook  Twitter

Kundenlogo
Bad Rothenfelde - Administration der Client- u. Serversysteme sowie Netzwerke in einem Microsoft-Netzwerk;...
Kundenlogo
Ibbenbüren - Prüfung der Herstelldokumentationen; Erstellung von Berichten; Betreuung von Projekten; Optimierung von...
Kundenlogo
Melle - Konstruktion mit E-CAD System ELCAD; Programmierung mit Siemens Step 7, Win CC flexible; Kalkulationen zur...






 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: