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KLJB Neurhede: Fördermitgliedschaft soll Jugendarbeit unterstützen
bü Neurhede. Eine neue Satzung haben sich die Mitglieder der Katholischen Landjugend-Bewegung (KLJB) Neurhede bei der Generalversammlung gegeben. Mit großer Mehrheit votierten die Jugendlichen damit für die Einführung einer Fördermitgliedschaft und stimmten einer Beitragserhöhung zu.
Die bisherige Satzung war „im Laufe der Jahre einfach abhandengekommen“, wie Vorstandsmitglied Melanie Rethorn berichtete. Folglich habe man eine neue Regelung ausgearbeitet. Diese sieht wie bisher unter andrem eine Mitgliedschaft in der Ortsgruppe ab 15 Jahren vor, ein Probejahr ab 14 Jahren ist möglich. Eine Altersgrenze nach oben gibt es auch weiterhin nicht. Rethorn: „Um die Jugendarbeit vor Ort zu unterstützen, haben wir uns überlegt, eine Fördermitgliedschaft einzuführen.“ Demnach hat jedes Mitglied ab 30 Jahren die Gelegenheit, Fördermitglied zu werden. Dieses braucht nur noch die Hälfte des Mitgliedsbeitrages zu zahlen, ist jedoch nicht mehr stimmberechtigt. Ab 35 Jahren werden KLJBler laut Rethorn automatisch zu Fördermitgliedern ernannt.
Da die Abgaben der Ortsgruppe mittlerweile rechnerisch den Mitgliedsbeitrag übersteigen, beschlossen die KLJB Neurhede, den Mitgliedsbeitrag von 15 auf 20 Euro zu erhöhen.
Kurz diskutiert wurde darüber, ob die Vorstandsmitglieder künftig direkt für zwei Jahre gewählt werden sollen. Die Versammlung entschied sich jedoch dafür, es zunächst bei der von der neuen Satzung vorgeschlagenen Regelung zu belassen, wonach jedes Jahr alle Mitglieder des Führungsgremiums zur Wahl stehen.
Sechs neue Mitglieder
Demgemäß wurden Sabine Thien, Marie-Theres Connemann und Laura Hunfeld erneut in den Vorstand gewählt, sie werden fortan unterstützt durch Martin Hackmann und Henning Rethorn. Nicht erneut kandidiert hatten Tina Koop, Jan-Bernd Hackmann, Anke Schlömer und Melanie Rethorn. Letztere hatte dem Führungsgremium acht Jahre angehört. Sie erhielt ein besonderes Dankeschön in Form eines Bildes.
Sechs neue Mitglieder nahm die Landjugend im Rahmen der Versammlung in ihre Riege auf, Grußworte überbrachten Ortsbürgermeisterin Maria Behrends-Rethorn sowie Dennis Hockmann vom Dekanatsvorstand.
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