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Finanzieller Füllstoff für ein weiches 65000-Euro-Polster
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Autor: Bärbel Recker-Preuin 05. Februar 2012 16:47 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Landeskirche fördert die Diakoniestiftung Wissingen

Finanzieller Füllstoff für ein weiches 65000-Euro-Polster

Bissendorf. „Polster tun gut“, weiß Pastorin Angelika Breymann. In diesem Fall ist das finanzielle Polster der Kirchengemeinde Wissingen gemeint, die mit diesem „Füllstoff“ arbeitet und ihn damit an die Menschen weitergibt. Gemeindeglieder und die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannover sorgten dafür, dass dieses Polster noch einmal dicker geworden ist.

 
Mit neuen Zuwächsen und einem Bonus der Landeskirche befindet sich die evangelische Diakonie- und Gemeindestiftung Wissingen und Jeggen weiter im Aufwind (v.l.): Christiane Obrock, Klaus Hagedorn, Monika Mittenentzwei, Stiftungsmanager Martin Käthler, Ulrich Falk und Angelika Breymann. Foto: Bärbel Recker-Preuin  Vergrößern

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414 Stiftungen gibt es in den Gemeinden der Landeskirche. Damit hätten sich die Gemeinden auf den sicheren Weg gemacht, um die pastoralen und gemeindlichen Aufgaben in der Zukunft zu erhalten, sagte Stiftungsmanager Martin Käthler aus Hannover.

Verständlicherweise belohne die Landeskirche dieses Stiftungswachsen. Pro drei Euro an Zustiftungen aus der Gemeinde legt die Landeskirche einen Euro an Bonus dazu. Eine dieser Stiftungen ist die Diakonie- und Gemeindestiftung für Wissingen und Jeggen. Weil in Wissingen und Jeggen fleißig gespendet und zugestiftet wurde, fiel auch der landeskirchliche Bonus entsprechend aus. Martin Käthler überreichte während des Stiftungsgottesdienstes einen symbolischen Scheck über 5455,68 Euro.

Vor vier Jahren war die Evangelische Diakonie- und Gemeindestiftung in der Auferstehungsgemeinde gegründet worden. Mit großer Unterstützung vieler Gemeindeglieder war das Grundkapital bereits nach zwei Jahren auf 50000 Euro angewachsen. Dieses Polster federt in Notzeiten ab, es fängt auf, die Gemeinde hat etwas zuzusetzen, und die Arbeit bleibt tragfähig, freute sich Angelika Breymann.

Der Erfolg einer Stiftung sei kein Selbstzweck, sondern eine Aufgabe, den Nutzen an die Menschen abzugeben, versicherte die Pastorin. Aus den Erträgen wird zum Beispiel die Finanzierung der Diakonenstelle für Jugend- und Familienarbeit unterstützt.

In den letzten Monaten gab es weitere Spendenzuwächse.

16367 Euro gingen auf dem Stiftungskonto ein, was bis Ende des Jahres 2011 zu einem Grundkapital von fast 60000 Euro führte. Mit dem Bonifizierungsbonus der Landeskirche von 5455 Euro und Zinserträgen wird also die 60000-Euro-Marke um Etliches überschritten.

Rund 65000 Euro sind zwar ein gutes Polster, dennoch seien – bei derzeitigem Zinsniveau – noch keine großen Sprünge möglich, so Angelika Breymann. Aber durchaus ein triftiger Grund, um auf dem eingeschlagenen Weg weiterzugehen, ergänzte Christiane Obrock, Mitglied im Stiftungskuratorium.

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