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Gleichstellungsbeauftragte Karin Helm präsentiert in Hannover „Kinder fit – Alle machen mit“
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Gleichstellungsbeauftragte Karin Helm präsentiert in Hannover „Kinder fit – Alle machen mit“
Gleichstellungsbeauftragte Karin Helm präsentiert in Hannover „Kinder fit – Alle machen mit“
Bohmte. „Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und ein Ohr für viele Dinge hat, die Bürger bewegen oder die sie monieren, dass man denkt: Da musst du was tun“, zählt die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Bohmte, Karin Helm, Fakten auf, wie sie Ideen für ihre unterschiedlichsten Projekte bekommt.
„Vielleicht habe ich auch eine rege Fantasie“, ergänzt die Mutter von drei Kindern, die ihre Arbeit ehrenamtlich ausübt. „Es ist alles sehr zeitaufwendig, denn man hat noch einen Beruf und eine Familie zu Hause“, gibt sie unumwunden zu. Sie fahre oft zu Informationsveranstaltungen, spreche gerne mit Menschen: „Daraus schöpft man auch die Ideen.
Was fasziniert sie daran, Projekte anzubieten? „Es macht Spaß, Leute dafür zu begeistern. Wenn es noch gefruchtet hat und sogar eine Nachhaltigkeit da ist, ist das klasse“, sagt Helm, die der Meinung ist, dass man durchaus die Landbevölkerung ernst nehmen sollte. „Von uns kommen viele Projekte, die auch in Großstädten übernommen werden dürfen.“
Erst kürzlich stellte Karin Helm einige Projekte vor dem Rat der Gemeinde Bohmte vor, die sie in den letzten zwei Jahren angeschoben hat. Um zu verdeutlichen, wie viel Zeitaufwand diese Arbeit erfordert, führte sie die Zeiten der Vor- und Nachbereitung an. So seien es bei der „Bildung und Integration über das Buch“ sieben Monate gewesen. Aber: „Daraus hat sich ergeben, dass „Das erste Buch“ im Landkreis Osnabrück eingeführt und die Gesamtauflage des ersten Buches von 30000 Exemplaren erstmals im Osnabrücker Landkreis gedruckt wurde“, erklärt Helm voller Stolz, die damit andere motivieren möchte, Projekte zu planen oder Ideen in die Tat umzusetzen.
Mit der Vorstellung des „TigerKids“ durch die AOK sei auch das Projekt „Kinder fit – Alle machen mit“ beendet. „Hier haben wir viel mit externen Fachkräften zusammengearbeitet“, zeigt die Gleichstellungsbeauftragte auf. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit wünscht sie sich, „dass der Kontakt zu den Kindergärten bestehen bleibt“.
Ein besonderes Bonbon sei für sie, „wenn sich Schulen, mit denen ich Projekte durchgeführt habe, mit diesen bei Wettbewerben bewerben. Wenn das auch noch positive Auswirkungen auf einen Wettbewerbs- oder Nominierungsplatz hat oder die Schulinspektion besonders dieses Projekt als förderungswürdig ansieht und gelobt hat, da freut man sich natürlich“, meint Karin Helm, die immer gerne Hilfestellungen gibt oder ihre Kontakte spielen lässt.
„Wir vergessen auch nicht unsere älteren Mitbürger im Hinblick auf das soziale Miteinander“, weist sie auf das Projekt „Wir sitzen alle in einem Zug“, das in Kooperation mit der Deutschen Bahn und dem Deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven stattfand. Anfragen zu diesem Konzept seien sogar aus den neuen Bundesländern, aus Fläming Landkreis Teltow, gekommen. „Aufgrund der Nachhaltigkeit wurde begleitend dazu eine Ausstellung konzipiert“, verdeutlicht die Hunteburgerin, die für die Vor- und Nachbereitung zwölf Monate brauchte.
Im März wird Karin Helm im Sozialministerium in Hannover im Plenum das Projekt „Kinder fit – Alle machen mit“ präsentieren, zu dem bis dahin ein Kinderknigge kreiert werden soll.
Für dieses Jahr plant Helm in Kooperation mit Bad Essens Gleichstellungsbeauftragter Ann Bruns eine Impulsveranstaltung im Altkreis Wittlage für Unternehmer aller Unternehmensgrößen mit dem Titel „Wir gestalten die Zukunft gemeinsam vor Ort“, wo es unter anderem um die Standortsicherung geht.
Wer ebenfalls Ideen für Projekte hat, aber nicht weiß, wie sie finanziell umsetzbar sind, hier ein Tipp der Gleichstellungsbeauftragten: „Ich hole mir meine Sponsoren durch direkte Ansprache, nach Möglichkeit mit einem grobrahmigen Konzept. Der erste Kontakt am Telefon sollte schon Begeisterung auslösen. Man kann nicht ein Projekt vermitteln, das nicht von einem selbst mit Herzblut getragen wird“, berichtet Karin Helm.
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