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Protest und Bechtluft sei Dank
Papenburg. Auch die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Papenburg hat erfreut auf die Nachricht vom Erhalt der Frühchen-Intensivversorgung am Marienkrankenhaus reagiert. Einen „hohen Anteil“ an dem Erfolg der nach ihren Worten „positiven Wende“ schreiben die Christdemokraten „dem großen öffentlichen Protest in der Bevölkerung“ und dem nach ihrer Auffassung „entschlossenen, schnellen Eintreten“ von Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) zu.
„Wir begrüßen den für das Krankenhaus und die Bevölkerung wichtigen Erhalt der Frühchen-Intensivstation“, wird Fraktionschef Hermann Wessels in einer Pressemitteilung zitiert. Bei dem Protest sei klar geworden, „dass die Papenburger zu Recht ein unüberlegtes Kaputtsparen ihres Krankenhauses nicht hinnehmen werden“.
Gleichzeitig müsse die Politik in Stadt und Kreis weiter vehement gemeinsam darauf bestehen, dass Umfang und Qualität der Versorgung im Krankenhaus definitiv auf dem jetzigen Stand bleiben. „Es gilt hier in allen Gremien besonders wachsam zu sein“, betont Wessels. Insbesondere der jetzt gezeigte politische Schulterschluss aller Fraktionen müsse zum Wohle Papenburgs aufrechterhalten bleiben. „Parteiübergreifend hat der Stadtrat gemeinsam mit der Bevölkerung hier seine Handlungsfähigkeit gezeigt“, so Wessels.
Im Zuge ihrer Haushaltsberatung habe sich die CDU dafür ausgesprochen, dass die für eine räumliche Veränderung der Frühchenstation benötigte städtische Teilfinanzierung durch „eine intelligente Umschichtung“ der bereits im Haushalt vorgesehenen investiven Mittel für Brandschutz und Intermediate-Care-Station dem Krankenhaus zur Verfügung gestellt werden sollte. Finanziellen Beteiligungen an Investitionen in den nächsten Jahren, die das medizinische Angebot im Rahmen eines Gesamtkonzeptes nachhaltig sichern und das Haus langfristig in eine bessere Position versetzen, stehe man positiv gegenüber.
Für die CDU habe höchste Priorität, dass die Neugeborenen-Intensivstation im Verbund mit der gesamten Kinderabteilung weiterhin ein hervorragender Standortfaktor für Papenburg bleiben muss. Wessels: „Wir stehen uneingeschränkt hinter allen Mitarbeitern des Marienkrankenhauses und wollen unseren städtischen Anteil an einer leistungsfähigen Zukunft erfüllen. Aber auch die Kirche als Träger des Krankenhauses muss sich ihrer hohen Verantwortung für die Papenburger Bevölkerung bewusst sein.“
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07.04.2012

Aber das kennt man ja von der CDU... die Allmacht im Emsland... geht es gegen die CDU werden die Gegner verleumdet und angegriffen... wenn andere es besser machen, dann springt man auf den Zug und gibt sich als Lokführer!!!