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UWG: Förderverein gründen
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Quelle: pm/gs/Ems-Zeitung 03. Februar 2012 19:18 Uhr

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Vlad T. Montag, 06. Februar 2012 09:43 Uhr

Stadtverband kündigt erste Gespräche an –Stolz auf Demo

UWG: Förderverein gründen

pm/gs Papenburg. Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Papenburg begrüßt den Erhalt der Frühgeborenenversorgung und die Solidarität der Bevölkerung mit dem Krankenhaus. Zudem regt die UWG die Gründung eines Fördervereins an. In den nächsten Tagen sollen erste Gespräche geführt werden.

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„Wir sind sehr erfreut und erleichtert, dass die medizinische Versorgung der Frühgeborenen und die damit verbundenen Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Marienkrankenhaus erhalten bleiben“, schreibt UWG-Stadtverbandsvorsitzender und Ratsfraktionschef Ralf Uchtmann in einer Pressemitteilung. „Gleichzeitig sind wir stolz darauf, dass wir erfolgreich unseren Beitrag dazu leisten konnten.“ Die UWG war es, die zur Demonstration für den Erhalt der Frühchen-Station aufgerufen hatte. Dem Appell waren am vergangenen Sonntag mehr als 500 Bürger gefolgt.

Uchtmann: „Wir danken allen, die die eindrucksvolle Demonstration möglich gemacht haben, die daran teilgenommen oder in anderer Form ihre Unterstützung gezeigt haben. Vor allen Dingen aber sind wir begeistert darüber, wie viele Menschen sich betroffen gefühlt zeigten. Sie haben mit ihrer Teilnahme ihre Gefühle und Sorgen, aber auch ihren Standpunkt und ihre Unterstützung öffentlich kundgetan.“ Dadurch sei etwas in Bewegung geraten, das die Herzen der Menschen berührt habe. „Sie alle haben zum jetzt vorliegenden positiven Ergebnis beigetragen“, so Uchtmann.

Der UWG-Vorsitzende kündigt an, dass die Wählergemeinschaft die weitere Entwicklung des Krankenhauses aufmerksam begleiten werde. Zudem biete sie allen Beteiligten „im Rahmen unserer Möglichkeiten unsere konstruktive Mitarbeit an der Lösung der anstehenden Probleme an“. Mit einem Förderverein könnten sich die Papenburger mit ihrem Krankenhaus identifizieren und es konkret unterstützen.

Im Hinblick auf die zukünftige politische Zusammenarbeit im Rat erklärt die UWG, dass die Krankenhausproblematik ein parteiübergreifendes Thema sei, das bei allen Fraktionen im Rat Unterstützung finde. „Das spiegelt den von der Bevölkerung gezeigten und in der Papenburger Stadtpolitik dringend benötigten Zusammenhalt wider“, so Uchtmann.

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  Leserkommentare

 
Vlad T., Montag, Februar 6 um 09:43 Uhr Warum nicht Genossenschaft ? Der Grundsatz für Krankenhäuser seit (leider) langen Jahren: Möglichst viel Geld scheffeln.

Warum also die Gewinne mit Spenden nach oben treiben. Das die Gewinnerzielungsabsicht in sozialen Bereichn nicht sinnvoll sein kann ist ein Punkt.

- Aber wenn schon dann bitte keine neuen Fördervereine die staatliche Aufgaben von der Gesellschaft weg zu Betroffenen und gleichzeitig Gewinne hin zu Gunsten der Besitzenden verteilt.

Gegenvorschlag: Wie wäre es, wenn schon private Gelder einzelner an das Krankenhaus gehen sollen, dieses in Form von Genossenschaftsanteilen zu bewerkstelligen ? (Die Genossenschaft als Mitgesellschafter des Krankenhauses und damit die Bürger als direkte Mitbesitzer ! - Eben nicht nur als dummes Schlacht-/Zahlvieh !)

Die Vorteile lägen auf der Hand: Genossenschaftsmitglieder haben das Recht zur Mitbestimmung und das Recht einer unfähigen Leitung auf die Finger zu klopfen. Ein Förderverein kann nur das Scheckbuch zücken und (am besten in Verbindung mit einem Politiker) nett bei der Übergabe in die Kamera grinsen.
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