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„Ankums neuer Rat hat sich gut eingearbeitet“
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Autor: Martin Schmitz 03. Februar 2012 18:55 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Solarwiese am Schwedsberg liegt in Gewerbegebiet

„Ankums neuer Rat hat sich gut eingearbeitet“

Ankum. Ankums neuer Gemeinderat habe sich „gut eingearbeitet“, findet Bürgermeister Detert Brummer-Bange (UWG).

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In einer Sitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend erklärte er, er sei überrascht von der guten Stimmung in dem Gremium. Ferner berichtet er von Gesprächen mit vielen Investoren, deren Verlauf Positives für den Ort erwarten lasse.

Der erste Abschnitt der Sanierung der Hauptstraße, die der „alte“ Gemeinderat noch veranlasst hatte, ist abgeschlossen. Die Ankumer hätte sogar großenteils akzeptiert, dass einige der Parkplätze gesperrt worden seien, wundert sich Brummer-Bange. Die Stellplätze sollen frei bleiben, um Fußgänger besser vor Verkehrsunfällen zu schützen.

Trotzdem dürfte es nach Ende der Frostperiode wieder zu Bauarbeiten auf der Hauptstraße kommen: Der Wasserverband Bersenbrück will in Höhe des Hotels Schmidt eine defekte Rohrleitung freilegen und wieder in Ordnung bringen.

Unmut hat unter den Ankumern das Solarkraftwerk am Schwedsberg ausgelöst. Es steht zwar auf einer grünen Wiese. Doch diese Wiese ist seit Beginn der Achtzigerjahre ausgewiesenes Gewerbegebiet. Weil das Projekt mit den Bestimmungen für das Gebiet konform ist, hätte die Gemeinde es nicht verhindern können, selbst wenn sie gewollt hätte. Geprüft und genehmigt hat den Solarpark im Übrigen der Landkreis Osnabrück.

Außerdem habe der Solarpark auch seine Vorteile im Zeichen der Energiewende. „Wenn wir Strom haben wollen, brauchen wir regenerative Energien“, sagt Brummer-Bange. Die Stellwände für die Fotovoltaikzellen versiegeln den Boden nicht. Und es wird auch kein Dünger oder Spritzmittel mehr ausgebracht, die im Wasserschutzgebiet ins Grundwasser gelangen könnten.

Anfang März soll der Kreisverkehr an der „Waffen-Kuhlmann-Kreuzung“ am Ende der unteren Hauptstraße gebaut werden, für den die Gemeinde mehr als die Hälfte der Baukosten von gut einer Viertelmillion Euro aufbringt. Ein erster Ortstermin mit den beteiligten Behörden habe bereits stattgefunden, berichtet der Bürgermeister. Die Verkehrsführung während der Bauzeit finde die Gemeinde verbesserungswürdig.

Eine weitere Konferenz beschäftigte sich mit dem Hochwasserschutz am Ankumer Bach, der durch den Ort fließt. Die Ergebnisse dieser Runde müssten nun abgestimmt und konkretisiert werden. Eine weitere Versammlung von Fachleuten aus Behörden und Planungsbüros beschäftigte sich mit der Verhinderung von Überschwemmungen im Ankumer Umland.

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