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Überraschungskonzert mit N-Joy und „The Black Pony“ in der Ursulaschule
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Überraschungskonzert mit N-Joy und „The Black Pony“ in der Ursulaschule
Überraschungskonzert mit N-Joy und „The Black Pony“ in der Ursulaschule
Osnabrück. Die Überraschung war den Radioleuten von N-Joy und der Leitung der Ursulaschule wirklich gelungen. Zum Ausklang der Schulwoche gab es am Freitagmittag in der Aula des Osnabrücker Gymnasiums an der Kleinen Domsfreiheit im Zuge der „Schoolrock-Tour 2012“ des NDR-Radiosenders ein „Geheimkonzert“ mit der Gruppe „The Black Pony“.
Geheim deshalb, weil bis kurz vor Beginn an die Schüler keine Infos über das bevorstehende Konzert herausgegeben worden waren. Helena aus der Klasse 12 fand es wirklich toll, dass nichts durchgesickert war. Die Idee des Senders, bei der Konzertreihe mit noch nicht ganz so berühmten Bands durch den Norden zu tingeln, gefiel ihrer Freundin Sabrina gut.
Und die jungen Rocker konnten sich über einen Mangel an Fans, vor allem weiblichen, die sich vor der Bühne drängelten, nicht beklagen. Mit gezückten Handykameras wurde die Show in Bild und Ton festgehalten. Stella aus der Zwölf, die N-Joy mitten in der Vorstellung auf die Bühne gebeten hatte, konnte ihr Glück kaum fassen. Mit zitternden Fingern und wiederkehrenden Lachattacken, als hätte sie soeben erfahren, dass sie im Lotto gewonnen hat, wartete sie die Ansage der Akteure ab. Als dann der Song „Please Don’t Hate Me“ erklang, rockte die Zwölftklässlerin schon deutlich entspannter mit, fast so, als träte sie selbst jeden Abend an die Rampe.
Josefine Siebenand und ihre drei Musikerkollegen von der Ursula-Schulband konnten da schon auf etwas mehr Bühnenerfahrung zurückgreifen. Nach dem Auftritt der Profis stellten die Nachwuchsmusiker unter anderem ihren Klimabotschafter-Song vor. Die Band nimmt auch am Musikwettbewerb „Musikrausch 4.0“ der Caritas teil und freut sich, wenn ihr Song noch fleißig in Youtube angeklickt wird.
So verfolgte jeder sein Interesse bei dem „Geheimkonzert“. N-Joy hatte, bevor die „Black Ponys“ auf die Bühne kamen, noch schnell die Werbetrommel für den gebührenfinanzierten Rundfunk gerührt. In einem etwa achtminütigen Video machten N-Joy-Mann Stefan Frech und ARD-Promis wie Tom Buhrow und Gerhard Delling ihre Sicht der Dinge klar: dass nämlich ein anspruchsvolles Programm mit wenig Werbebelästigung und ohne Dschungelcamp-Peinlichkeiten nur in den wirtschaftlich und politisch unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten möglich sei.
Gerade beim letzten Punkt runzelte der eine oder andere Pädagoge die Stirn. Aber der guten Grundstimmung tat das keinen Abbruch. „Wir wollten den Schülern, die nicht mit zur Skifreizeit sind, einmal eine besondere Einstimmung aufs Wochenende bieten“, begründete Schulleiter Rolf Unnerstall, dass er das N-Joy-Angebot gerne angenommen habe. Die Begeisterung der Schüler gab ihm recht: „Eine Hammer-Sache“, fand Leon aus der Elf und stand mit dieser Beurteilung nicht allein da.
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07.04.2012
