Noz
Kontakt

·

Digitalabo

·

Shop

·

Tippspiel

Startseite

|

Lokales

|

Osnabrück

|

Bürgerhaushalt: Hundesteuer rauf – oder weg damit?
Lokales

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

2003
Autor: Rainer Lahmann-Lammert 04. Februar 2012 11:11 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Zuletzt hat kommentiert:
Dummy_w_small
Carola S. Montag, 06. Februar 2012 07:56 Uhr

Stadt hofft auf gute Anregungen

Bürgerhaushalt: Hundesteuer rauf – oder weg damit?

Osnabrück. Soll die Stadt die Hundesteuer abschaffen? Oder gar verdoppeln? Beim Bürgerhaushalt gibt es keine Tabus. Jede gute Idee ist willkommen. Der Haushaltsplan für das kommende Jahr soll ein öffentliches Ereignis werden. Schon in Kürze will die Stadt eine groß angelegte Bürgerbeteiligung starten.

 
Dem Dackel mag es egal sein, seinem Herrchen aber nicht: Soll die Stadt die Hundesteuer erhöhen?Foto: Archiv/dpa  Vergrößern

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Meistgelesene Artikel








Es geht um 450 Millionen Euro, aber nur gute 30 Millionen davon sind frei verfügbar. Mit dem Bürgerhaushalt will die Stadt ihren Einwohnern ein niedrigschwelliges Angebot machen, um bei der Verteilung der Mittel mitzureden.

Darauf wies Oberbürgermeister Boris Pistorius hin, als der Beirat für den Bürgerhaushalt zur ersten Sitzung zusammentrat. 16 Männer und sechs Frauen aus Vereinen und Verbänden, fast alle jenseits der 50, trafen sich im Rathaus, um die Spielregeln für den offenen Dialog festzulegen.

Moderiert wurde die erste Begegnung von Volker Vorwerk aus Bielefeld. Seine Firma „buergerwissen“ hat sich auf Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung spezialisiert. Vorwerk berichtete von sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit Bürgerhaushalten in Städten wie Seelze, Wesel, Berlin-Lichtenberg oder Stuttgart.

Gemeinsames Ziel aller beteiligten Städte ist es, das Wissen der Bürger einzubeziehen, wenn der Rat die Einnahmen und Ausgaben für das kommende Haushaltsjahr festlegt. Vorschläge können auf einem Zettel oder über das Internet eingereicht werden. Dabei stellt sich die Frage, ob auch anonyme Hinweise willkommen sind.

Dafür spreche, dass gelegentlich wertvolles Insiderwissen abgeschöpft werden könne, erklärte Volker Vorwerk. Falls jemand die Anonymität nutze, um seine Pöbeleien loszuwerden, lasse sich das ja aussortieren. Der Beirat ließ sich davon aber nicht überzeugen.

Oberbürgermeister Boris Pistorius sprach sich gegen eine Tarnkappen-Mentalität aus: „Ich sehe keinen Grund, warum sich Bürger verstecken sollten.“ Der Beirat folgte ihm und entschied, dass jeder Vorschlag und jeder Kommentar nur mit einem Namen oder zumindest einer E-Mail-Adresse angenommen werden soll, sodass im Zweifel noch einmal nachgehakt werden kann.

Mitmachen dürfen hingegen alle Interessierten, auch wenn sie ihren Wohnsitz nicht in Osnabrück haben. Gute Ideen seien auch von außerhalb willkommen, hieß es aus dem Beirat dazu. Vertagt wurde die Entscheidung über einen Slogan. „Wir rechnen mit Ihnen!“, könnte er heißen oder auch „Unsere Stadt – unser Geld“. Am 16. Februar trifft sich der Beirat erneut.

Einen Monat später will der Rat die Spielregeln für den Bürgerhaushalt festlegen. Dazu gehört auch eine Entscheidung über die Software, die dem Bürgerdialog im Internet eine Plattform bereitet. Und dann soll es möglichst zeitnah losgehen. Nicht nur die Vorschläge sind willkommen, ebenso wichtig findet Volker Vorwerk, wie sie von den Bürgern bewertet werden.

Die heiße Diskussionsphase wird in den Wochen vor den Sommerferien erwartet. Anschließend ist die Verwaltung gefordert, die Anregungen in den nächsten Haushaltsentwurf einzuarbeiten und sie dem Rat vorzulegen. Der hat am Ende auch darüber zu entscheiden.

Ob der nächste Haushalt anders wird als seine Vorgänger, wird sich dann zeigen. Das Mindeste, was Oberbürgermeister Boris Pistorius erwartet, ist mehr Verständnis der Bürger für die schwierige Haushaltsproblematik der Stadt.

Lesen Sie auch ...

 Mehr Lokales

 
  Leserkommentare

 
Carola S., Montag, Februar 6 um 07:56 Uhr Ich, ich, ich, ich Ich ärger mich auch über ganz viel und da reib ich mir doch glatt die Hände, wenn ich die Gelegenheit bekomme, dass die Leute, über die ich mich ärger, Steuern bezahlen sollen. Ich ärger mich über weggeworfene Zigaretten. Wer erwischt wird, sollte 100 Euro pro Zigarette bezahlen. Und ich ärger mich über zerbrochene Bierflaschen auf Gehwegen. Wer sich Bier leisten kann, der sollte dafür auch richtig viel bezahlen. Genau... die sollen sich bei der Gemeinde melden und bekommen einen Alkoholausweis und der kostet 750 Euro im Jahr. Und Autos finde ich auch doof. Vor allem die dicken Autos. Wer sich sowas leisten kann, der sollte die doppelte Steuer bezahlen. .. und wie mich erst die Fastfood-Esser nerven, die immer dicker werden und so viel Platz wegnehmen und dann ständig zum Arzt müssen, so dass ich länger warten muss. Vielleicht fällt dem einen oder anderen Leser auf, dass es bei finanzieller Not eben NICHT darum geht, anderen einen auszuwischen, sondern darum, einen konstruktiven Vorschlag zu machen, der eben niemanden in den Ruin treibt oder aus Neid heraus bestraft. Ich finde diese Hetzerein entsetzlich.

 
Carola S., Montag, Februar 6 um 07:55 Uhr Ich, ich, ich, ich Ich ärger mich auch über ganz viel und da reib ich mir doch glatt die Hände, wenn ich die Gelegenheit bekomme, dass die Leute, über die ich mich ärger, Steuern bezahlen sollen. Ich ärger mich über weggeworfene Zigaretten. Wer erwischt wird, sollte 100 Euro pro Zigarette bezahlen. Und ich ärger mich über zerbrochene Bierflaschen auf Gehwegen. Wer sich Bier leisten kann, der sollte dafür auch richtig viel bezahlen. Genau... die sollen sich bei der Gemeinde melden und bekommen einen Alkoholausweis und der kostet 750 Euro im Jahr. Und Autos finde ich auch doof. Vor allem die dicken Autos. Wer sich sowas leisten kann, der sollte die doppelte Steuer bezahlen. .. und wie mich erst die Fastfood-Esser nerven, die immer dicker werden und so viel Platz wegnehmen und dann ständig zum Arzt müssen, so dass ich länger warten muss. Vielleicht fällt dem einen oder anderen Leser auf, dass es bei finanzieller Not eben NICHT darum geht, anderen einen auszuwischen, sondern darum, einen konstruktiven Vorschlag zu machen, der eben niemanden in den Ruin treibt oder aus Neid heraus bestraft. Ich finde diese Hetzerein entsetzlich.

 
Carola S., Montag, Februar 6 um 07:55 Uhr Ich, ich, ich, ich Ich ärger mich auch über ganz viel und da reib ich mir doch glatt die Hände, wenn ich die Gelegenheit bekomme, dass die Leute, über die ich mich ärger, Steuern bezahlen sollen. Ich ärger mich über weggeworfene Zigaretten. Wer erwischt wird, sollte 100 Euro pro Zigarette bezahlen. Und ich ärger mich über zerbrochene Bierflaschen auf Gehwegen. Wer sich Bier leisten kann, der sollte dafür auch richtig viel bezahlen. Genau... die sollen sich bei der Gemeinde melden und bekommen einen Alkoholausweis und der kostet 750 Euro im Jahr. Und Autos finde ich auch doof. Vor allem die dicken Autos. Wer sich sowas leisten kann, der sollte die doppelte Steuer bezahlen. .. und wie mich erst die Fastfood-Esser nerven, die immer dicker werden und so viel Platz wegnehmen und dann ständig zum Arzt müssen, so dass ich länger warten muss. Vielleicht fällt dem einen oder anderen Leser auf, dass es bei finanzieller Not eben NICHT darum geht, anderen einen auszuwischen, sondern darum, einen konstruktiven Vorschlag zu machen, der eben niemanden in den Ruin treibt oder aus Neid heraus bestraft. Ich finde diese Hetzerein entsetzlich.
 Mehr Kommentare ansehen (14)

Schreiben Sie einen Kommentar




Empfehlen auf:  Facebook  Twitter

26063618-1
Endpreis: 16.460 €
Erstzulassung: 01.09.2009
Kilometerstand: 89500 km
Motorenleistung: 73 kW
25702269-1
Endpreis: 27.700 €
Erstzulassung: 01.02.2011
Kilometerstand: 10500 km
Motorenleistung: 100 kW
25160215-1
Endpreis: 7.990 €
Erstzulassung: 01.06.2010
Kilometerstand: 10000 km
Motorenleistung: 51 kW






 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: