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Dach des Theaters in Lingen soll saniert werden
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Kruse: Arbeiten noch in diesem Jahr

Dach des Theaters in Lingen soll saniert werden

Lingen. Das Kulturbudget für 2012, der Antrag auf institutionelle Förderung des Lingener Kunstvereins sowie die anstehende Trennung von Hochschul- und Stadtbibliothek waren die vorherrschenden Themen in der vergangenen Sitzung des Kulturausschusses im Professorenhaus.

 
Das Theater an der Wilhelmshöhe in Lingen hat in der Region einen ausgezeichneten Ruf. Foto: Archiv  Vergrößern

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Dass im Ansatz für das Jahr 2012 mit fast zwei Millionen Euro rund 800000 Euro mehr veranschlagt sind als im vergangenen Jahr, erläuterte der Leiter des Fachdienstes Kultur, Rudolf Kruse, mit der dringend notwenigen Sanierung von Leckagen des Dachs vom Theater an der Wilhelmshöhe. Die Arbeiten sollen auf jeden Fall noch in diesem Jahr erledigt werden. In einem weiteren Schritt in 2013 solle es mit der energetischen Sanierung weitergehen, ehe dann noch die Barrierefreiheit anstehe, so Kruse weiter. Mit drei Enthaltungen stimmte der Ausschuss dem Beschlussvorschlag zu.

Einstimmig folgten die Mitglieder dem Antrag von Meike Behm, der Direktorin der Kunsthalle, auf institutionelle Förderung des Kunstvereins mit 2500 Euro. Ein gleichlautender Antrag wurde auch beim Landkreis gestellt. Das Geld solle im Wesentlichen für Personal aufgewendet werden, dessen Gehälter in den zurückliegenden 20 Jahren nur einmal um fünf Prozent erhöht worden sei, begründete sie.

Tom Kraus stellte dem Ausschuss das in den Jahren 2008/2009 umgebaute und sanierte Professorenhaus vor. Er betonte, dass es neben zahlreichen festen Veranstaltungen Tag für Tag kostenlos für Jung und Alt als Erlebnishaus offen stehe. Ein neues Angebot mit der „Schule der Sinne“ werde ab Mitte des Monats angeboten (wir werden noch berichten).

Noch bis zum Herbst 2012 sind Stadt- und Hochschulbibliothek (SHB) unter einem Dach an der Baccumer Straße, berichtete deren Leiter Günter Nagelschmidt. Danach werde die Hochschulbibliothek auf dem Campus an der Kaiserstraße angesiedelt. Die Entscheidung sei von der Hochschule in Osnabrück getroffen worden. Über mögliche Folgen für die Stadtbibliothek mochte Nagelschmidt noch nicht spekulieren. Er versicherte jedoch, dass es „kein unkoordiniertes Nebeneinander“ geben werde und man trotz räumlicher Trennung zusammenarbeiten wolle. Man solle diese Trennung nicht so einfach hinnehmen, kritisierte Robert Koop von den Bürgernahen. Dem stimmte Michael Fuest (Bündnis90/Die Grünen) zu. Das Thema solle erneut auf die Tagesordnung.

Demnächst sei eine Ausleihe von Medien per Internet möglich, berichtete Nagelschmidt von einem neuen Angebot der SHB (wir stellen das Projekt noch vor).

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