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Schlussakkord für den Neuenkirchener Verein „Stoppt den Müllberg“
jp Voltlage/Merzen/Neuenkirchen. Schlussakkord für den Verein „Stoppt den Müllberg“: Da die Schulen aus den Mitgliedsgemeinden in der Vergangenheit bei den Müllsammelaktionen immer mit Begeisterung bei der Sache waren, profitieren sie jetzt zumindest finanziell von der Vereinsauflösung.
In der Voltlager Grundschule traten die Vorstandsmitglieder Heinz Schockmann, Dominikus Schockmann und Ulrich Schröder letztmalig als Vorstandsmitglieder des Vereins „Stoppt den Müllberg“ in Aktion. Heinz Schockmann ging dabei noch einmal kurz auf die Historie des Vereins ein, der sich einst als Initiative gegen eine mögliche Mülldeponie im Neuenkirchener Ortsteil Steinfeld formiert hatte.
Später übernahm der Verein mit seinen fast 500 Mitgliedern dann eine Vorreiterrolle in Sache saubere Umwelt und startete Müllsammelaktionen in der Samtgemeinde Neuenkirchen. Im vergangenen Jahr ging die16. Aktion über die Bühne – die letzte unter Federführung des Vereins „Stoppt den Müllberg“, denn nach 17 Jahren kam es im November 2011 zur offiziellen Auflösung des Vereins, der zuletzt unter erheblichem Mitgliederschwund litt.
„Irgendwie schade“, meinte Heinz Schockmann bei der Aufteilung des Vereinsvermögens an die Fördervereine der Grundschulen, denn bei diesem letzten Schritt schwang auch irgendwie Wehmut mit. Schüler und Lehrer seien in der Vergangenheit bei den Müllsammelaktionen wie Jägerschaft oder andere Vereine immer mit Begeisterung dabei gewesen. Von daher sollte dieses Engagement für die Umwelt noch einmal besonders belohnt werden. Über die Fördervereine würde das Geld an die richtigen Stellen kommen, so Schockmann.
„Es war immer toll, wenn die Kinder mit dem Bollerwagen losgezogen sind“, lobte die Merzener Grundschulleiterin Marita Meyer die zurückliegenden 16 Müllsammelaktionen. Auch unter dem pädagogischen Aspekt wäre es wünschenswert, wenn die Müllsammelaktion auch in Zukunft weiterlaufen würde. In die gleiche Richtung zielten auch die Äußerungen der Schulleiterinnen Dolores Speer (Voltlage) und Vera Falk (Neuenkirchen), die sich jedoch ebenso wie die Neuenkirchener Fördervereinsvorsitzende Ulrike Rückforth über die zusätzliche Finanzspritze freuten. „Die Kinder haben schon viele Wünsche aufgeschrieben“, erklärte Dolores Speer.
„Es ist schon bemerkenswert, wenn ein Verein 17 Jahre lang mit dem gleichen Vorstand arbeitet“, zollte Bernhard Egbert im Namen des Fördervereins der Voltlager Grundschule den Aktiven des Vereins „Stoppt den Müllberg“ noch einmal Respekt für deren Engagement, nicht nur in Sachen Müllaktion: „Was wäre wohl ohne den Verein gewesen?“, fragte er.
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