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Der Dreh zum Wind wird verstärkt
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Autor: Heinz Schliehe 04. Februar 2012 11:32 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Landkreis hält am Konzept für regenerative Energie fest

Der Dreh zum Wind wird verstärkt

Osnabrück. Bis 2030 soll der Landkreis Osnabrück vollständig mit Strom aus erneuerbarer Energie versorgt werden. Dieses Ziel hat das integrierte Klimaschutzkonzept des Kreises. Dazu muss das regionale Raumordnungsprogramm im Bereich Energie fortgeschrieben werden. Eine entsprechende Empfehlung an den Kreistag gab jetzt der Ausschuss Planen und Bauen.

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Ohne einen weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere der Windenergie, sei dieses aber nicht möglich, erläuterte Gerald Bruns aus der Kreisverwaltung den Ausschussmitgliedern. Doch hier gebe es ein Problem. Denn es gebe Befürworter und Kritiker. Angestrebt werde darum eine möglichst große Akzeptanz der Bürger, vor allem in der Nähe der Windparks.

Als erster Schritt würden alle Planungsabsichten offengelegt und das Planänderungsverfahren eingeleitet. Dazu soll es einen Umweltbericht über mögliche Auswirkungen geben. Natürlich soll auch die Öffentlichkeit Gelegenheit erhalten, Stellung zu beziehen. Zur Ermittlung von Potenzialflächen für die Nutzung von Windenergie würden Tabuflächen wie Landschaftsschutzgebiete der Waldflächen und Pufferzonen zu Siedlungsgebieten oder Häusern im Außenbereich berücksichtigt. Damit fielen bereits große Teile des Kreises für die Erzeugung von Windenergie aus.

Wie Bruns erklärte, will der Landkreis aber keine großen Fotovoltaikflächen als Alternative ausweisen. Das solle den Kommunen vorbehalten bleiben. Der Kreis werde keine Vorrangflächen ausweisen, erklärte dazu Kreisrat Winfried Wilkens. Denn der Kreis dürfe auch nicht mit Fotovoltaik zugepflastert werden.

Außerdem würdigte er die gute Zusammenarbeit beim Masterplan mit der Stadt Osnabrück und der Region Rheine. Er riet aber davon ab, jetzt schon Verträge im Hinblick auf alternative Energien einzugehen. Trotz knapper Flächenressourcen habe er aber keine Befürchtung hinsichtlich zu geringer Energiemengen, da die schon heute vorhandenen Anlagen in der Zukunft durch größere ersetzt würden.

Einwänden von Auswirkungen auf die Flurbereinigung, die derzeit im Nordkreis durchgeführt wird, hielt Wilkens zudem entgegen, dass ja auch eine gemeinsame Bewirtschaftung von Flächen möglich sei.

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