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Der Lingener Marienstraße geht’s ans Pflaster
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Autor: Burkhard Müller 04. Februar 2012 12:54 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Rund 450000 Euro Kosten

Der Lingener Marienstraße geht’s ans Pflaster

Lingen. Als dritte Einkaufsstraße in Lingen soll in diesem Jahr die Marienstraße saniert und aufgewertet werden. Wie Lingens Stadtbaurat Georg Lisiecki auf Anfrage der Lingener Tagespost erklärte, werde diese Maßnahme mit rund 450000 Euro zu Buche schlagen. Während die Anlieger mit ca. 202500 Euro zur Kasse gebeten werden, liegt der Anteil der Stadt bei etwa 245500 Euro.

 
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Mehr Grün und eine andere Pflasterung als heute (links) sollen die Marienstraße attraktiver machen (Grafik rechts). Fotos: Burkhard Müller, Grafik: Stadt Lingen Der Parkhügel wird oft von Drogenabhängigen besucht und trägt daher im Volksmund den Namen „Spritzenhügel“.

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Losgehen soll es in der zweiten Märzwoche, wenn die Witterung es zulässt und nicht weiterhin zweistellige Minus-Temperaturen der geplanten Arbeit einen Strich durch die Rechnung machen. Im ersten Schritt geht’s von der Parfümerie Douglas bis hin zum ehemaligen Sportgeschäft Brinkmann – jeweils straßenhalbseitig und damit in zwei Bauabschnitten. Im zweiten Teil gehen die Arbeiten vom Spiele-Max (ehemals Adelmann) weiter bis zur Kleinen Poststraße. Daran schließt sich Teil drei der Maßnahme von Juwelier Vielmeyer bis Höhe Lookentor an. Zum Schluss wird dann der Bereich bis zur Poststraße unter die Schippe genommen.

Lisiecki: „Die Arbeiten sollen bis Ende Juli abgeschlossen sein, wobei zu berücksichtigen ist, dass wir über die Ostertage eine Baupause einlegen werden, um insbesondere den Geschäftsleuten in dieser Straße nicht das Ostergeschäft zu vermasseln.“

Auf die Frage, wie sich die Marienstraße dann präsentieren werde, antwortete der Stadtbaurat, dass die Ausstattung in weiten Teilen der Großen Straße ähneln werde. Die Pflasterung als auch die Anpflanzungen von Feldahorn seien gleich. Als „Alleinstellungsmerkmal“ würden Sitzpodeste, versehen mit kleinen Spots, um die Bäume herum gebaut. „Das wird schon toll aussehen“, prognostizierte er.

Planungen liegen auf Eis

Auf die Frage, wie es denn um den hinteren Bereich der Marienstraße, sprich Parkhügel oder im Lingener Volksmund auch „Spritzenhügel“ bestellt ist, antwortete Lisiecki: „Der Parkhügel gehört in großen Teilen zu den Wirtschaftsbetrieben und wird auch entsprechend unterhalten. Die schon einmal vor Jahren diskutierte Absicht, das Lookentor in Richtung Lookenstraße, Höhe Kochlöffel, mit einem dritten Eingang zu erweitern, liege zurzeit auf Eis.

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