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Herringhausen: Frostgrade wecken Experimentierfreude im Kindergarten Hummelhof
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Autor: Klaus Grimberg 03. Februar 2012 15:14 Uhr

Geheimnissen auf der Spur

Herringhausen: Frostgrade wecken Experimentierfreude im Kindergarten Hummelhof

kg Herringhausen. Im Kindergarten Hummelhof in Herringhausen ließ die kalte Witterung in den vergangenen Tagen die Kinder zu kleinen Winterforschern werden. Zu den Ergebnissen gehörte eine gestapelte Eisskulptur.

 
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Die Markierung beweist: Gefrorenes Wasser braucht mehr Platz als flüssiges. Fotos: Kindergarten Zuschauen, wie das Wasser friert. Ganz so schnell wird doch nicht aus Wasser Eis. Als Baumeister betätigten sich die Kinder im Hummelhof in Herringhausen. Kindergartenkinder in Herringhausen mit Eisskulpturen.

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Doch immer schön langsam. Zunächst einmal muss man sich warm anziehen, wenn es an die frische Luft geht. Zwiebellook wird da so schnell gesagt. Was heißt das eigentlich? Um diesen Begriff zu verdeutlichen, nahm der Nachwuchs erst einmal eine Zwiebel unter die Lupe und zerlegte die Zwiebel in ihre vielen Lagen. Aha. So sieht das aus. Jacke, Pullover, T-Shirt und Hemd entsprechen den einzelnen Schalen.

Draußen auf dem Spielplatz stellten sich die Kinder viele Fragen. Warum haben die kleinen Eimer, in denen Eis ist, plötzlich Beulen? Braucht Eis mehr Platz als Wasser? Es wurde ausprobiert, indem Eimer mit Wasser hinausgestellt und markiert wurden.

Und die Fragen rissen nicht ab: Kann Eis schwimmen? Ist Wasser in flüssigem Zustand leichter oder schwerer als in gefrorenem Zustand? Warum ist der Sand so hart? Friert der auch ein? Diese und viele weitere Fragen ergaben sich. Kinder und Erzieherinnen gingen ihnen auf den Grund. Es gab erstaunliche Ergebnisse, sogar Wetten wurden abgeschlossen, gerätselt und Vermutungen angestellt.

Dann suchten die Kinder die verschiedensten Gefäße, um sie mit Wasser zu füllen und draußen gefrieren zu lassen. Daraus wurden tolle Winterskulpturen.

Für alle Mädchen und Jungen ist klar, dass die kalte Jahreszeit ihre besonderen Reize hat. Sie birgt allerdings auch Gefahren, wie Erfrierungen und das Einbrechen auf zu dünnen Eisschichten auf Gewässern.

Die Kindergartenkinder und die Erzieherinnen in Herringhausen haben viel Spaß beim gemeinsamen winterlichen Experimentieren. Und wenn Hände, Füße oder Nasen gar zu kalt werden, geht es schnell wieder in die warmen Räume des Kindergartens zurück. Auch dort gibt es immer wieder etwas auszuprobieren.

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