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Bürgerforum FLedder/Schölerberg brennen viele Themen auf den Nägeln
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Autor: Jann Weber 03. Februar 2012 14:47 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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Eduard Paschulke Samstag, 04. Februar 2012 14:03 Uhr

Ärger über Lkw-Lärm und Abgase – Zukunft der Teutoburger Schule weiter offen

Bürgerforum FLedder/Schölerberg brennen viele Themen auf den Nägeln

Osnabrück. Vom Ärger über laufende Motoren vor einer Spedition über das Gesicht der Hannoverschen Straße, die offene Zukunft der Teutoburger Schule und die Entwicklung von Spielplätzen: Das Bürgerforum Fledder/Schölerberg diskutierte nun über viele Themen.

 
Wird die Teutoburger Schule eine Bekenntnisschule? Die rot-grüne Ratsmehrheit will hier die Kreuz- und Overbergschule unterbringen. Foto: Archiv/Gert Westdörp  Vergrößern

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Lärm und Abgase

Nachbarn einer Spedition und anderer Betriebe in der Umgebung des Huxmühlenbaches machten im Bürgerforum Fledder/Schölerberg ihrem Ärger Luft: Sie beschwerten sich über Lastwagen, die mit laufenden Motoren vor ihren Häusern stehen. „Sie stehen dort stundenlang“, berichtete eine Anwohnerin. Jemand sagte: „Wir können kein Fenster auflassen.“ Bewohner des Heimkehrerwegs meinten speziell die Zufahrt zur Spedition Egerland, die ihnen Tag und Nacht zu schaffen mache. Oberbürgermeister Boris Pistorius versprach: „Die Stadt wird Kontakt zum Gewerbeaufsichtsamt aufnehmen.“ Doch die Anwohner scheinen mit ihrer Geduld bereits am Ende zu sein und äußerten weiter ihren Unmut. Dennoch bat der Oberbürgermeister um etwas Zeit: „Lassen Sie uns das erst überprüfen.“

Hannoversche Straße

Das Gesicht der Hannoverschen Straße soll sich nach und nach ändern. Die Verwaltung stellt den Bebauungsplan neu auf und will dort künftig keinen Einzelhandel mehr zulassen, sondern mehr Flächen etwa für produzierendes Gewerbe und Dienstleister für die Industrie schaffen, wie Christian Albrecht vom Fachbereich Städtebau erläuterte. Zugelassen würden künftig wohl Händler, die etwa Küchenmöbel oder Autozubehör verkaufen, jedoch keine Nahversorger, die eher in Wohngegenden gehörten. Doch gelte gleichzeitig: „Was bereits genehmigt ist, unterliegt dem Bestandsschutz.“

Ampelschaltungen

Einige Anwohner halten es für sinnvoll, die Ampel an der Iburger Straße in Höhe des Kinderhospitals abends nach 20 Uhr abzuschalten. Die Verwaltung sagte dazu: „Eine Änderung der Abschaltzeit kann nicht ohne weitere Prüfung durch Verkehrsbehörde und Polizei in Aussicht gestellt werden.“ Lutz Vorreyer vom Fachbereich Städtebau wies auf das Zusammenspiel mit anderen Ampeln hin. Wenn eine abgeschaltet werde, würden manche Autofahrer aufs Gaspedal drücken, um an der nächsten Kreuzung noch die Grünphase zu erwischen.

Teutoburger Schule

Die Zukunft der Teutoburger Schule ist offen. Derzeit wird sie von vielen genutzt – ob von der Arbeitslosenselbsthilfe oder von Turnern. Hans-Georg Freund, Leiter des Fachbereichs Schule und Sport, berichtete, es gebe die Überlegung, ob dort wieder der Schulbetrieb aufgenommen werde. Das werde sich innerhalb des nächsten halben Jahres herausstellen: „Derzeit arbeiten wir an einem Schulentwicklungsplan.“ Monika Budke vom Runden Tisch Schölerberg wünscht sich dabei „die Beteiligung der Bürger, damit wir keine Überraschung erleben“.

Kollwitz-Turnhalle

Wie es um die Zukunft der Sporthalle der Käthe-Kollwitz-Schule bestellt ist, wird sich ebenfalls erst noch herausstellen müssen, wie Freund berichtete. Zunächst müsse eine Analyse erstellt werden. Auf jeden Fall werde die Halle bis 2015 bleiben.

Spielplätze

Wie entwickeln sich die Themen- und Quartiersspielplätze? Anwohner meinten, es sei bisher nicht erkennbar, dass sich in den Bereichen Käthe-Kollwitz-Schule und Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink etwas tue. Die Antwort der Verwaltung lautet: Auch 2012 werde dort noch nichts geschehen. Die Stadtverwaltung werde ihr Spielplatzkonzept nach und nach innerhalb von zehn Jahren verfolgen. Sobald stillgelegte Fläche vermarktet seien, könne das Geld jeweils im folgenden Jahr verwendet werden. Für den verkauften Spielplatz an der Ecke Ertmannstraße/Meller Straße zahle der Investor eine Entschädigung, die für den Bau eines neuen Spielplatzes an der Overbergschule verwendet werde, so die Verwaltung. Der Osnabrücker Servicebetrieb wünscht sich Anregungen von Bürgern.

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  Leserkommentare

 
Eduard Paschulke, Samstag, Februar 4 um 14:03 Uhr Kopfschüttel Wenn ich lese, was der Herr Vorreyer zum Thema Ampelschaltung von sich gibt, tut mir vom Kopfschütteln der Hals weh. Autofahrer drücken immer dann auf die Tube, wenn sie die nächste Ampel nur bei höherer Geschwindigkeit bei Grün erreichen. Bei einer Grünen Welle bei Tempo 50 wird auch langsamer gefahren, dafür gibt es selbst in Osnabrück Beispiele. Trotzdem beharren unsere Stadtväter weiterhin mit blödsinnigene Argumenten auf ihrer roten Welle.
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