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Kreisstraße 259 in desolatem Zustand: „Eine Sanierung ist überfällig“
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Quelle: ghm/Meppener Tagespost 04. Februar 2012 00:00 Uhr

Unterschriftenliste übergeben

Kreisstraße 259 in desolatem Zustand: „Eine Sanierung ist überfällig“

Dohren. Die Moorstraße, die K 259, in der Gemeinde Dohren erregt zunehmend die Bürger. Mike Steffens, Sprecher der Anlieger, hat in der letzten Ratssitzung eine Unterschriftenliste Bürgermeister Johannes Dieker übergeben, die an den Landkreis gemeinsam mit einem Antrag auf Sanierung weitergeleitet werden soll.

 
Eine Sanierung ist überfällig: 125 Unterschriften hat Mike Steffens (links) gesammelt. Die Anwohner und Anlieger sind empört. Foto: Georg Hiemann  Vergrößern

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„Die gesamte Gemeinde steht hinter euch“, versprach Ratsherr Franz-Josef Zumbeel (SPD) den Anwohnern und Anliegern ungeteilte Unterstützung. Dietmar Glaner (SPD), „der Zustand ist untragbar. Es muss etwas passieren“. Jürgen Decker (UWG) erinnerte daran, dass ein entsprechender Antrag auch wegen des Zustandes der Grafelder Straße bereits an den Kreis gegangen sei. Gemeindedirektor Ludwig Pleus versprach, einen entsprechenden Antrag zu formulieren und weiterzuleiten. Auch seien hier die Kreistagsabgeordneten gefordert, sich für die Belange der Bürger einzusetzen.

Moorstraße

Die Moorstraße, die K 259, ist 1963 gebaut. „Seither ist keine Sanierung erfolgt“, so Mike Steffens, der auf gelegentliche „Oberflächenflickereien“ hinwies, die keinen Erfolg gebracht hätten. Jeden Winter friere die Straße wieder kaputt und breche nach oben auf. „Die Verkehrssicherheit ist durch bis zu 14 Zentimeter dicke Schlaglöcher stark gefährdet.“ Die Moorstraße sei außerdem durch zunehmenden Schwerlastverkehr, auch seit Inbetriebnahme der neuen Biogasanlage, stärker belastet. „Es geht nicht, dass unsere Kinder bei den Busfahrten quer durch das Fahrzeug geschleudert werden.“

Mit Blick auf die Straßenzustände wurde auch nachgefragt, was die beantragte Reduzierung auf 70 Stundenkilometer an der Landesstraße 55 mache. Seit Jahren versuchen die Anlieger, hier eine Geschwindigkeitsreduzierung zu erreichen, da es immer wieder zu Unfällen komme. Zurzeit werde von geprüft, ob die Bushaltestelle verlegt werden könne oder eventuell eine Geschwindigkeitsreduzierung infrage komme, teilte die Verwaltung mit.

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