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Reges Interesse an Initiative Max Cioleks – Verein wurde im Osnabrücker Theater gegründet
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Reges Interesse an Initiative Max Cioleks – Verein wurde im Osnabrücker Theater gegründet
Reges Interesse an Initiative Max Cioleks – Verein wurde im Osnabrücker Theater gegründet
Osnabrück. „Ihr habt es gut“, meinte Götz Wörner. „Wenn ich in Frankfurt etwas von der Stadt will, schickt mich die Kulturverwaltung zur Abteilung Soziales, und von dort geht es wieder zurück. Das kann euch in Osnabrück ja nicht passieren!“
Gerade hat Götz Wörner als Initiator des „Frankfurter Kulturpasses“ die Osnabrücker Ratsfrau Rita-Maria Rzyski kennengelernt, die hier sowohl für das Kultur- als auch für das Sozialdezernat zuständig ist. Das wäre also die richtige Adresse, wenn es beispielsweise um den „Vertrieb“ eines Ausweises geht, der Menschen mit geringem Einkommen fast freien Zutritt zu Kulturveranstaltungen jeglicher Art gewährleisten soll.
„Kultur für alle“ ist das Motto der Initiative von Kommunikations-Designer Max Ciolek, die jetzt auch an der Hase realisiert werden soll und einen ähnlichen Pass in Osnabrück einführen will. Auf regen Zuspruch stieß Cioleks Einladung an potenzielle Mitstreiter in das obere Foyer des Theaters.
Von Frau Rzyski und Dagmar von Kathen als Kulturamtsleiterin über Politiker diverser Couleur, Vertreter der Bürgerstiftung, des Theaters, des Diözesanmuseums, der Kunst- und Musikschule bis hin zu vielen anderen Kulturschaffenden wie den Leitern des Unabhängigen FilmFests reichte das Spektrum der Zuhörer, die mehr über das soziale Projekt erfahren wollten.
Ausführlich und mit spitzem Charme beschrieb Wörner sein mit vielen Preisen ausgestattetes Projekt in Frankfurt. „Lasst euch nicht finanziell von der Stadt unterstützen, denn ohne öffentliche Förderung könnt ihr freier agieren“, erklärte er, der dagegen gern auf Sponsorengelder von Firmen, Stiftungen und privaten Spendern zurückgreift.
Der Vorschlag von Frau Rzyski, den „Osnabrücker Kulturpass“ – wenn er vorliegt und auch so heißt – städtischerseits an den Stellen auszugeben, an denen auch der Osnabrück-Pass erhältlich ist, wurde von vielen Anwesenden als positiver Impuls für das Projekt gewertet.
Der Kulturpass soll die bestehenden Angebote für sozial Schwache, wie etwa von der Lagerhalle oder auch dem Diözesanmuseum, bündeln und mit vielen neuen ergänzen, so Ciolek.
Die Chancen, dass es den Kulturpass bald auch in Osnabrück geben wird, stehen gut, denn bei der Osnabrücker Veranstaltung wurde ein Verein gegründet, der schnellstmöglich eingetragen werden soll.
Ein Vorstand, dem Ciolek und der städtische Denkmalpfleger Bruno Switala vorsitzen werden, konnte gewählt werden, zahlreiche Interessenten traten dem Verein gleich bei.
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