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Heeren: Das Heimathaus ist die gute Stube der Gemeinde
Sögel. „Wenn der Ludmillenhof der Salon Sögels ist, dann ist das Heimathaus die gute Stube.“ Dieses Urteil hat Joachim Heeren, Vorsitzender des Heimatvereins Sögel, während der Generalversammlung gefällt. Insgesamt seien 127 Veranstaltungen im abgelaufenen Vereinsjahr über die Bühne gegangen.
Dass es trotz des Trubels ordnungsgemäß zugeht, dafür sorgt nach Ansicht von Heeren die Sögeler Polizei, die mit ihrer nun nahe gelegenen Dienststelle Präsenz zeigt. Heeren: „Das Verhältnis zu den Jugendlichen insgesamt hat sich aber positiv geändert.“
Mit Blick auf die Veranstaltungen in 2011 hob Heeren zwei Ereignisse besonders hervor: Zum einen das gemeinsame Grillen mit 53 Senioren, zum anderen den Weihnachtsmarkt. „Um die 2000 Besucher waren hier“, bilanziert Heeren. In diesem Jahr sei angedacht, den Markt vielleicht zu vergrößern, „Dabei legen wir bei der Auswahl der Buden Wert auf die soziale Komponente. Gewerbetreibende sollen keine Stände aufbauen“, so der Vorsitzende. Im Zusammenhang mit dem Weihnachtsmarkt berichtete Heeren im Anschluss von der Nikolausaktion. Je zwölf Nikoläuse und Knecht Ruprechte hatten sich gefunden, um 265 Kinder zu besuchen und mit Schokolade zu beschenken.
Die Volkstanzgruppe des Heimatvereins ist fünfmal aufgetreten, so beim Tag der Niedersachsen oder Erntedankfest. Mit großen Schritten naht auch der Auftritt am Galaabend des Sögeler Männergesangvereins Harmonie am 13. und 14. März.
Wie Heerens Stellvertreter Wilhelm Masbaum berichtete, zieht die alte Dorfstelle Wahn die mediale Aufmerksamkeit auf sich. Fernsehteams würden die Geschichte des entsiedelten Dorfes deutschlandweit verbreiten, so Masbaum.
Bei den anschließenden Vorstandswahlen musste das Amt des Kassenwartes turnusgemäß neu besetzt werden. Georg Sewerin wurde einstimmig in diesem Amt bestätigt.
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