Kontakt

·

Digitalabo

·

Shop

·

Tippspiel

Startseite

|

Dissen

|

Gausepohl hat Hygienemängel beseitigt
Lokales

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

1936
Autor: Stefan Alberti 02. Februar 2012 06:00 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Zuletzt hat kommentiert:
1261
Wilfried Borchert Donnerstag, 02. Februar 2012 08:30 Uhr

Verfahren gegen Dissener Unternehmen beendet

Gausepohl hat Hygienemängel beseitigt

Dissen. Der Dissener Schlachthof Gausepohl hat die drohende behördliche Schließung abgewendet. Sämtliche beanstandeten hygienischen und baulichen Mängel seien beseitigt, bestätigt eine Sprecherin des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES).

 
Nicht mehr im Fokus der Behörden: Der Dissener Schlachthof Gausepohl hat sämtliche baulichen und hygienischen Mängel beseitigt und muss keine behördliche Schließung mehr fürchten. Foto: Gert Westdörp  Vergrößern

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Zuletzt kommentiert








„Dabei haben wir allerdings keinerlei Zugeständnisse gemacht“, führt LAVES-Sprecherin Silke Klotzhuber weiter aus. Anfang Dezember vergangenen Jahres war noch von gravierenden hygienischen und baulichen Mängeln die Rede: Wegen der räumlichen Verhältnisse seien die Schlachtkörper immer wieder in Kontakt mit dem Boden, den Wänden oder anderen Einrichtungsgegenständen gekommen. Nach Angaben von Silke Klotzhuber wurden zum Beispiel Fliesenschäden, abblätternde Putz- und Farbanstriche oder Rostschäden an verschiedenen technischen Einrichtungen moniert. Diese Mängel seien nun jedoch beseitigt worden. Aus Sicht des LAVES bestünden somit auch keine Bedenken mehr.

Den weiteren Angaben zufolge sind somit auch die Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück und dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht Lüneburg einvernehmlich beendet worden, was ein Sprecher aus Lüneburg bestätigt.

Kai Brand teilt für das Unternehmen Gausepohl schriftlich mit, dass Vertreter des LAVES bereits bei einer Überprüfung Mitte Dezember 2011 bestätigt hätten, dass es keine zulassungsrelevanten Mängel im Rinderschlachthof in Dissen gebe. „Der Schlachtbetrieb entspricht in jeder Beziehung den EU-Anforderungen für Hygiene und Verbraucherschutz.“

Brand führt weiter aus, dass die Unternehmensgruppe Gausepohl Fleisch besonders am Standort Dissen mit hohem Kostenaufwand weitere Investitions- und Optimierungsmaßnahmen durchgeführt habe. Die Höhe der Investitionssumme will das Unternehmen jedoch für sich behalten. In puncto „Optimierungsmaßnahmen“ liefert der Firmensprecher zumindest ein Beispiel: Das Schlachtband sei erneuert und höher gelegt worden, um so noch einen größeren Abstand zum Boden herzustellen. Der Rechtsstreit sowie alle Missverständnisse seien beigelegt.

Das Unternehmen weist noch ausdrücklich darauf hin, dass es zuvor bereits Überprüfungen der bundesweit anerkannten und unabhängigen Qualitäts- und Zertifizierungsgesellschaften QS (Qualität und Sicherheit) und IFS (International Featured Standard) gegeben habe. Das gültige QS-Zertifikat sei bestätigt, und der Betrieb sei nach IFS mit dem höchstmöglichen Niveau „higher level“ ausgezeichnet worden.

Lesen Sie auch ...

Dissener Schlachthof Gausepohl droht die Schließung
ra Osnabrück. Wegen „gravierender hygienischer und baulicher Mängel“ droht dem Dissener Schlachthof Gausepohl die behördliche Schließung. Das... mehr


 Mehr Lokales

 
  Leserkommentare

 
Wilfried Borchert, Donnerstag, Februar 2 um 08:30 Uhr IFS IFS = International Food Standard
Schreiben Sie einen Kommentar




Empfehlen auf:  Facebook  Twitter




 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: