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Fachwerkhaus in Ankum gerade noch vor Brand bewahrt
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Quelle: nwm/Bersenbrücker Kreisblatt 01. Februar 2012 08:11 Uhr

Mülltonnen brannten

Fachwerkhaus in Ankum gerade noch vor Brand bewahrt

nwm Ankum. Aus noch unbekanntem Grund gerieten am Dienstagabend mehrere Mülltonnen an einem historischen Fachwerkhaus im Ankumer Ortskern in Brand. Die gerade noch rechtzeitig alarmierte Ankumer Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf den Dachstuhl des Hauses übergriffen. Die Polizei schätzt den Schaden dennoch auf mehrere Tausend Euro.

 
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Ein Feuerwehrmann untersucht den Dachüberstand am Brandort im Ankumer Ortskern nach Glutnestern. Foto: nwm-tv In Windeseile verlegte die Feuerwehr Ankum Schlauchleitungen zum Brandort. Der Brandort mitten in Ankum Die Kälte erschwert den Feuerwehrleuten die Arbeit. Mit Streusalz verhindern die Feuerwehrleute, dass das abfließende Löschwasser die Umgebung des Brandortes zur Eisbahn macht. Nachdem die Mülltonnen gelöscht sind, bricht ein Feuerwehrmann den Dachüberstand auf, um versteckte Glutnester zu suchen. Ein kritischer Blick mit bloßem Auge... ...doch mit der Wärmebildkamera gehen die Einsatzkräfte auf Nummer sicher. Die Polizei nimmt noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache auf.

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Die Feuerwehr Ankum war gegen 19.45 Uhr in die Ankumer Hauptstraße gerufen worden. Aus noch unbekanntem Grund waren dort mehrere Mülltonnen in Brand geraten. Die Flammen schlugen beim Eintreffen der Feuerwehr in einem kleinen Durchgang an der Hauswand hoch. Die Ankumer Löschkräfte schafften es mit etwa 40 Leuten im letzten Augenblick eine rund 100 Meter lange Schlauchleitung von der Straße zum Brandort zu verlegen und das Feuer unmittelbar vor dem Übergreifen auf den Dachstuhl des historischen Fachwerkhauses abzulöschen. Wäre der Brand auch nur zwei Minuten später entdeckt worden, so Einsatzleiter Ulrich Koddenberg, der Dachstuhl des Fachwerkhauses wäre wohl in Flammen aufgegangen.

Mit Werkzeug wurde der Dachüberhang geöffnet, um nach möglichen Glutnestern zu suchen. Die Wärmebildkamera der Feuerwehr kam dabei zum Einsatz. Die frostigen minus sieben Grad Außentemperatur erschwerten den Feuerwehreinsatz zusätzlich. Die Feuerwehrleute mussten am Verteiler dauerhaft Wasser auslaufen lassen, um ein Einfrieren der Schläuche zu verhindern. Zusätzlich mussten die Schläuche nach dem Rückbau der Schlauchleitung blitzschnell aufgerollt und die gesamte Einsatzstelle mit Streusalz abgestreut werden, um eine gefährliche Eisschicht auf den Fahrbahnen und Gehwegen zu verhindern. Bei den Minusgraden gefror das Löschwasser sofort am Boden. Die Polizei Bersenbrück nahm den Brand auf, vernahm die Hausbewohner und stellte erste Ermittlungen an.


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