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„Kein Kommentar“ zur Frühchenstation in Papenburg
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Quelle: pm/mgl/Ems-Zeitung 31. Januar 2012 16:39 Uhr

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Vlad T. Mittwoch, 01. Februar 2012 10:10 Uhr

Bitter will weitere Gespräche abwarten

„Kein Kommentar“ zur Frühchenstation in Papenburg

Papenburg. Die Debatte um die Schließung der Frühchenstation im Papenburger Marienkrankenhaus sorgt weiter für Verwirrung. Geschäftsführer Matthias Bitter wollte zu den jüngsten Entwicklungen in der Sache am Dienstag nicht Stellung beziehen. „Kein Kommentar“, so Bitter wörtlich auf Anfrage unserer Zeitung. Er wolle weitere Gespräche abwarten und bis dahin „keine Wasserstandsmeldungen“ geben. Am Montag hatte Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) überraschend mitgeteilt, dass der Umfang der medizinischen Leistungen erhalten bleiben solle.

 
Wird die Frühchen-Intensivstation am Marienkrankenhaus in Papenburg geschlossen oder nicht? Foto: Dieckmann  Vergrößern

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Goldmann: Erbärmlich

Unterdessen machte der Bundestagsabgeordnete Hans-Michael Goldmann (FDP) aus Aschendorf seinem Unmut über die Informationspolitik des Krankenhauses Luft. Goldmann betonte in einer Pressemitteilung: „Am Sonntag haben wir in einer eindrucksvollen Demonstration um Information gerungen. Leider hat sich kein Vertreter der Krankenhausleitung blicken lassen. Am Montag werden dann neue Informationen im Einzelgespräch dem Mitglied der Gesellschafterversammlung, Herrn Bürgermeister Bechtluft, mitgeteilt.“

Goldmann beklagte weiter, dass sowohl die Mitarbeiter des Krankenhauses als auch die besorgten Bürger außen vor blieben. „Auch meine Fraktion, die FDP, wird über den neuen Sachstand nicht informiert, aber wir können ja am nächsten Tag Zeitung lesen.“

Goldmann unterstrich, dass es nach wie vor zwingende Verpflichtung des christlichen Krankenhauses sei, mit substanziellen Informationen, auch im Rahmen einer Bürgerversammlung, für Durchblick zu sorgen. „Ich empfinde den Umgang der Führungsebene des Hauses mit allen Beteiligten als erbärmlich. Dabei kann sich gerade das Marienkrankenhaus weiß Gott nicht über mangelnde Unterstützung beklagen, wie die Sonntagsdemonstration bewiesen hat“, erklärte der FDP-Politiker.


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  Leserkommentare

 
Vlad T., Mittwoch, Februar 1 um 10:10 Uhr Organistaion und Kommunikation sind erbärmlich !! Die Kommunikation und die Organisation im Marienkrankenhaus sind (und das nicht erst seit gestern) erbärmlich.

Die Notaufnahme des Krankenhauses ist chronisch und permanent unterbesetzt. Infusionen auf dem Flur, extreme Wartezeiten, ... - mich beherrscht nur ein Gedanke: Hoffentlich bin ich nie ein Notfallpatient in der Notaufnahme.

Unterbesetzung = Organisationsproblem = Verwaltungsdefizit

Kommen wir vorne in das Krankenhaus durch den Haupteingang, der Besucher kann sich setzen im ehemaligen Cafe und dann bei der Grünpflanze - einem Ficus Benjamini - vor dem Fenster die in Wochen gefallenen und nicht beseitigten gefallenen Blätter in einem Meter Umkreis um die Grünpflanze bewundern.

Reinigung = Organisationsproblem = Verwaltungsdefizit

Gehen wir weiter den Gang Richtung Notaufnahme. In den Fenstern am Mauerwerk und auch an den Türen Richtung Notaufnahme schwarzer dichter Schimmel. - Sehr gesundheitsfördernd !

Hygiene = Organisationsproblem = Verwaltungsdefizit

Nun machen wir doch weiter mit Ärzten mit denen man sich nur schwer verständigen kann, weil diese die deutsche Sprache nicht beherrschen. Was war das noch für ein Problem ? Mitarbeiter einstellen und nicht auf notwendige Sprachkurse schicken ? Ach ja:

Sprachdefizit = Organisationsproblem = Verwaltungsproblem

Zum Teil wochenlange Ausfälle bei medizinischen Geräten weil diese defekt sind (Beispiel Kardiologie !), so das Herzinfarktpatienten aus Papenburg durch den Notarzt nach Leer gebracht werden mussten ? Reparaturpartner sind eine Sache der Verwaltung oder seines nachgeordneten technischen Dienstes. Wo waren wir ? Ach so ja:

Reparaturen = Organisationsproblem = Verwaltungsdefizit !!!

Die Probleme des Krankenhauses sind Defizite einer ineffizienten und inkompetenten Verwaltungsleitung. Und damit sind auch Defizite und schlechter Ruf in der Bevölkerung gemeint.

Die wenigen Schwestern und Pfleger können sich noch so anstrengen, mit dem Hintergrund stehen sie auf verlorenem Posten !

Der Fisch stinkt am Kopf zuerst Herr Bittner !!!
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