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Elf Millionen Euro verbaut
Meppen. Mit der Eröffnung des Fun Parks im Mai dieses Jahres hat Hennie van der Most bereits „11 Millionen Euro in Meppen investiert“. Dabei gehen die Ausbaupläne des Niederländers auf dem 60 Hektar großen Areal jedoch noch weiter.
Unklar sei noch, ob auch über die 2,3 Kilometer lange Strecke des Oval-Racing-Kurses bereits ab Mai die ersten Rennautos sausen können. „Wenn alles gut geht, kann das klappen“, sagte Hennie van der Most am Dienstag in einem Pressegespräch. Hier soll der niederländische Geschäftskollege Harry Maessen als zweiter großer Investor Flagge zeigen. „Das steht noch nicht ganz sicher fest – aber zu 90 Prozent“, führt van der Most im Gespräch mit unserer Zeitung weiter aus, während er genüsslich an seinem Zigarillo zieht.
Dabei ist der Unternehmer davon überzeugt, dass er das Großprojekt in den „kommenden zwei bis drei Jahren“ sogar komplett realisieren kann. Hierzu gehört z. B. eine Wildwasserbahn, die im 130 Meter hohen Kühlturm startet und einem künstlichen See endet. Im ehemaligen Maschinenhaus des Gaskraftwerkes sei eine Indoor-Kirmes der Superlative geplant. Weitere Hotels mit Wellness-Bereichen oder auch Dragster-Beschleunigungsstrecken waren ebenfalls schon ein Bestandteil der Planungen. „Wir wollen in mehreren Phasen bauen“, ergänzte er. Wenn alles fertig sei, beliefen sich die Gesamtinvestitionen auf 25 bis 30 Millionen Euro. Noch vor der offiziellen Eröffnung im Mai können Neugierige bereits ab April im Rahmen von Jeep-Fahrten das Areal erkunden.
Die Historie des Fun Parks begann mit dem Kauf des ehemaligen Gaskraftwerkes. 2005 präsentierte der niederländische Unternehmer ein Konzept der Superlative für einen Freizeit- und Vergnügungspark für „Jugendliche und Erwachsene“. Bereits für 2007 wurde damals die Eröffnung angekündigt. Tatsächlich wurden anfangs auch viele Maßnahmen auf dem Areal durchgeführt. Hierzu gehörten Abrissarbeiten ebenso wie Erdbewegungen oder auch einige Neu- und Umbauten.
Nachdem van der Most den Eröffnungstermin immer wieder nach hinten verschob, verkündete er 2009 sogar den Baustopp. Als Grund führte er die Finanzkrise an.
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