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Konzept für Bauland gefordert
Hagen. Dass in Ausschusssitzungen abseits von konkreten Vorhaben Grundsätzliches diskutiert wird, ist selten. Der jüngste Planungsausschuss in Hagen bildete eine Ausnahme.
Auslöser war ein Antrag zur „Nachhaltigen Wohnbaulandentwicklung in der Gemeinde Hagen“ der CDU. Fraktionsvorsitzender Bastian Spreckelmeyer erklärte, dass damit drei Säulen gemeint seien: die „maßvolle“ Vergabe von Bauland, die Liberalisierung von Bauprojekten in zweiter Reihe und die Forcierung von Altbausanierungen. Es sei „kein zufriedenstellender Zustand“, wenn 80 Interessierte auf der Baubewerberliste keinen geeigneten Bauplatz fänden.
Der Umweltbeauftragte Martin Schniederbernd mahnte, dass Hagen sein von der Natur geprägtes Erscheinungsbild nicht verlieren dürfe. Boden könne nur einmal verplant werden. Schon zuvor hatte der ehemalige CDU-Ratsherr Markus Hehmann in Zweifel gezogen, dass neue Baugebiete notwendig seien. Nicht alle Personen auf der Bewerberliste wollten tatsächlich bauen, so seine Vermutung. Er regte an, bei der Gemeinde eine Liste von verkaufswilligen Hauseigentümern zu führen.
Schlussendlich beauftragte der Ausschuss die Verwaltung einstimmig, auf Basis des CDU-Antrags und der Diskussion ein Konzept zu erstellen.
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18.05.2012
