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Seniorenkarneval in Buer hat Tradition
Buer. Wenn sich Hände gut gelaunt zum Himmel heben und die Else statt des Wassers goldenen Wein führt, dann kann das nur eins bedeuten: In Melle ist die „fünfte Jahreszeit“ angebrochen! Mit Musik, Tanz und Humor brachten die Jecken der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß närrische Feststimmung ins Fritz-Kamping-Haus.
Mollige Gemütlichkeit brachten auf den Spuren ihres Wildecker Vorbildes dabei die „Meller Herzbuben“ alias Jürgen Brauner und KG-Präsident Frank Brauner in den Saal.
Närrische Schunkelstimmung verbreitete zuvor Entertainer Jürgen Brauner. Von den bemerkenswert textfesten Bewohnern erhielt er dabei sangeskräftige Unterstützung: Sie verwandelten sich zur „Sierra Madre“ unaufgefordert in einen vielstimmigen Chor. „Das war spitze!“, urteilte der Elferrat, der sich zur jecken Jahreszeit eine launige Polonaise durch den Saal nicht nehmen ließ.
„Das ist kein Scherz: Auch beim Finanzamt gibt es Menschen mit Herz!“, witzelte Ehrenpräsident Reinhold Martin – und trat in der Bütt mit dem „Brief an den lieben Gott“ gleich den Beweis an. Die Bewohner des Fritz-Kamping-Hauses ließen sich von der närrischen Lebensfreude gerne anstecken. Denn in Buer hat der Seniorenkarneval schon gute Tradition. Rot-weiße Narrenstimmung verbreitete die KG dann auch erneut im Hardach-Stift. Und auch die Bewohner des Wiehengebirgshofes dürfen sich am kommenden Wochenende auf Schunkelstimmung und gute Laune freuen.
Für die kleinen Narren geht es am Sonntag, 12. Februar, hoch her: Ab 14.30 Uhr ist beim Kinderkarneval für Spiel und Spaß gesorgt. Wilde Piraten, edle Prinzessinnen und mutige Wikinger sind dann – gerne auch mit ihren Eltern – ins Sportzentrum an der Waldstraße eingeladen.
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