·
Digitalabo·
Shop·
Tippspiel
Frischer Wind bei Rheder Landfrauen
Rhede. Erneuerung geglückt – dieses Fazit können die Rheder Landfrauen im Bezug auf Maßnahmen zur Zukunftsfähigkeit des Vereins ziehen. Erstmals musste für die Generalversammlung ein größerer Raum angemietet werden, allein 27 neue Mitglieder kamen im Jahr 2011 dazu.
Wie Schütte bei der Versammlung erklärte, habe man im vergangenen Jahr eine Analyse von Mitgliederzahlen und -alter durchgeführt. „Wenn wir jetzt nichts unternehmen, gibt es uns in 25 Jahren nicht mehr“, erinnerte Schütte an die düstere Bilanz des Vorstandes. Man habe sich für 2011 daher das Ziel gesetzt, 20 neue Mitglieder zu gewinnen. „Mit nun sogar 27 neuen Landfrauen sind unsere Rechnungen voll aufgegangen“, freute sich die Vorsitzende. Die Mitgliederzahl liege nun bei 120 Frauen, einem „guten Schnitt“. Aufgrund von 70 Anmeldungen für die Generalversammlung habe man sogar erstmals einen größeren Raum anmieten müssen.
Ferner sei Anfang 2011 eine Analyse der Teilnahme an den Programmpunkten vorgenommen worden. Schütte: „Darauf basierend haben wir uns ein neues Programm überlegt und Kostenschwerpunkte neu gesetzt.“ Das Programm sei aufgrund des hohen Interesses vor allem an Garten- und Gesundheitsthemen sowie Aktuellem ausgerichtet. Für die älteren Frauen werde ab März ein neues, monatliches Angebot geschaffen: Beim „Reden und Rätseln“ sollen gemütliches Kaffeetrinken und Gedächtnistraining miteinander verbunden werden. Drei Mitglieder seien für dieses Angebot zu „Gedächtnistrainerinnen“ ausgebildet worden. Geplant ist unter anderem auch im Mai ein Besuch beim niederländischen Partnerverein in Sellingen.
Nach 29 Jahren wurde Mitglied Anni Heyers als Vertrauensfrau verabschiedet. Wie Schütte betonte, habe Heyers sich stets mit „großem Pflichtgefühl und ganz viel Liebe“ für ihren Bezirk „Brook“ eingesetzt. Auch ihre offenen und konstruktiven Worte, ohne andere zu verletzen, seien sehr zu schätzen. Heyers Nachfolge tritt Uta Nintemann an.
Dass es sich bei dem Slogan „Schlank im Schlaf“ keineswegs um einen inhaltslosen Werbespruch handelt, erklärte die Ökotrophologin und zertifizierte Ernährungsberaterin Ulrike Brokamp in ihrem Vortrag. Demnach kommt es vor allem auf eine „Insulin-Trennkost“ an. Dreimal am Tag darf im Abstand von fünf Stunden die Nahrung zu sich genommen werden. Während morgens Kohlenhydrate auf dem Speiseplan stehen, wird mittags eine Mischung aus Kohlenhydraten und Eiweißen empfohlen. Abends kommt dann Eiweiß auf den Tisch. „Dadurch, dass abends die Kohlenhydrate fehlen, muss der Körper kein Insulin produzieren, und die nächtliche Fettverbrennung wird gefördert“, so Brokamp, die auch an der Volkshochschule Papenburg doziert. Für viele Teilnehmer sei es jedoch schwierig, auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten, um die Insulinproduktion herunterzufahren. Die Illusion, komplett ohne Sport abzunehmen, nahm Brokamp den Zuhörerinnen: „Die Fettverbrennung muss durch körperliche Bewegung erstmals angekurbelt werden.“
Mehr Lokales








