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Raserei auf der Hauptstraße in Apeldorn
Meppen. Bei klirrender Kälte hat es am Montag einen Lokaltermin an der Hauptstraße in Apeldorn gegeben. Ziel ist es, die Raserei auf der Ortsdurchfahrt zu stoppen.
FDP-Stadtratsmitglied Tobias Kemper begrüßte die Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung und Polizei mit den Worten: „Es wird in Apeldorn viel zu oft gerast.“ Gerade die jungen Familien in der Neubausiedlung hätten Angst um ihre Kinder. Die Apeldorner seien nicht mehr länger bereit, diesen Zustand hinzunehmen. Statt der erlaubten 50 km/h würden viele Autofahrer mit 80 bis 90 km/h durch die 1,5 Kilometer lange Ortsdurchfahrt suasen. Lastwagen würden sich im Ort sogar gegenseitig überholen. Sowohl Kemper als auch CDU-Stadtratsmitglied Ludger Rawe sprachen noch ein zweites Dilemma an.
So würde der Fahrbahnteiler in Richtung Sögel nicht zu der erwünschten Temporeduzierung führen. Kemper forderte im Beisein des FDP-Bundestagsabgeordneten Michael Goldmann einen Umbau der Verkehrsinsel. Polizeihauptkommissar Ernst-August Johannigmeier ergänzte, dass der Fernverkehr die Trasse verstärkt als Abkürzung zwischen dem Hümmling und der Emslandautobahn benutzt. Täglich seien 4000 Fahrzeuge unterwegs. Gleichwohl habe es in den vergangenen fünf Jahren 15 Unfälle gegeben, die meisten an der Ortsausfahrt in Richtung Sögel. In keinem Fall seien Radfahrer oder Fußgänger betroffen gewesen. Die häufigen Radarkontrollen der Polizei belegen jedoch das „zu schnelle Fahren“. Stadtdezernent Matthias Wahmes sieht ebenfalls Handlungsbedarf. „Wir werden versuchen, Gelder 2013 zur Verfügung zu stellen.“ So soll zum einen auch in Richtung Meppen ein Fahrbahnteiler an der Hauptstraße eingebaut werden. Weiterhin soll eine stationäre Radaranlage in Apeldorn aufgestellt werden. Die Kosten für den Starenkasten belaufen sich zwischen 60000 bis 100000 Euro. An den Bußgeldern würde die Stadt zu 25 Prozent beteiligt.
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07.04.2012
