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Ab Februar lernen 28 Schüler verschiedene Handwerksbetriebe in Emsbüren kennen
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Ab Februar lernen 28 Schüler verschiedene Handwerksbetriebe in Emsbüren kennen
Ab Februar lernen 28 Schüler verschiedene Handwerksbetriebe in Emsbüren kennen
Emsbüren. kolping@ school: Mit diesem Gemeinschaftsprojekt zur Berufsorientierung macht die Kolpingsfamilie in der Gemeinde Emsbüren nicht nur Schule, sondern bringt auch die Philosophie ihres Gründervaters an die Bildungseinrichtungen.
Denn so wie Adolph Kolping einst die über Land ziehenden Handwerksgesellen mit ihren Problemen nicht allein ließ, begleitet die Kolpingsfamilie in Kooperation mit der örtlichen Wirtschaft und den Schulen die Jugendlichen der Hauptschule und der Liudger-Realschule in Emsbüren auf dem nicht immer schnurgerade verlaufenden Weg in die Vielfalt der Berufswelt.
Zum Abschluss des Pilotprojekts kolping@school am Ende des ersten Schulhalbjahres zogen Vertreter der Kolpingsfamilie, der teilnehmenden Unternehmen, der Schulen und nicht zuletzt der Jugendlichen im Michaelsheim in Emsbüren ein überaus positives Fazit. Der Erfolg der „Berufe-Rallye“ spiegelt sich besonders darin wider, dass die freiwillige Aktion im Rahmen der offenen Ganztagsschule im zweiten Schulhalbjahr mit noch mehr Teilnehmern und weiteren Unternehmen in eine neue Runde gehen wird.
„Mit dieser mustergültigen Aktion hat die Kolpingsfamilie Emsbüren nicht nur den Zahn der Zeit, sondern ganz offensichtlich auch den Nerv der Schüler getroffen“, begrüßte Hermann Josef Pieper, Schulleiter der Liudger-Realschule, auch im Namen seines Kollegen Claus Alfes von der Hauptschule, die Etablierung von kolping@school.
26 Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klassen haben über ein halbes Jahr hinweg in der Maschinenfabrik Paus, der Tischlerei Dankelmann, dem Bauunternehmen Jost-Westendorf, der Fleischerei Rohrbach, der Bäckerei van Lengerich und dem Heizungs- und Sanitärbetrieb Bußmann nicht nur Theorie, sondern vor allem auch die Praxis von sechs Emsbürener Handwerksbetrieben kennengelernt.
Ab Februar werden 28 Jugendliche intensiv in den beruflichen Handwerkeralltag der BvL Maschinenfabrik, von Farben Fangmeyer, Kleihues Betonteile, Fahrzeugbau Dülmer und Tiefbau Nie-Tieke schnuppern und dabei vielleicht ihre „Berufung“ finden, hofften die Organisatoren.
„Ihr macht eine Riesenwerbung für eure Generation, denn von ,null Bock’ seid ihr meilenweit entfernt“, äußerte Hermann-Josef Quaing, stellvertretender Vorsitzender der Kolpingsfamilie Emsbüren, seinen Respekt vor der anpackenden Eigeninitiative der Jugendlichen und dem Interesse an ihrer beruflichen Zukunft.
Bevor die Teilnehmer ihre Zertifikate entgegennehmen und sich auf die Bratwürstchen vom bei Paus selbst geschweißten Grill freuen konnten, galten Dank und Anerkennung von Hermann-Josef Quaing allen, die sich mit viel Herzblut, Tatkraft und Ideenreichtum für die Berufe-Rallye engagiert haben und dies auch zukünftig tun werden: Denn für das Schuljahr 2012/13 ist nach Quaings Angaben wiederum eine Neuauflage von kolping@school geplant. Dann sollen aller Voraussicht nach soziale Berufe in den Blickpunkt genommen werden.
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