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Alf-Bad: Sanierung in Sicht?
Bersenbrück/Alfhausen. Aus CDU-Kreisen kommt das erste deutliche Signal, dass die Samtgemeinde Bersenbrück sich finanziell an der Sanierung des Hallenbades im Keller des Alfhausener Gemeindebüros beteiligen könnte.
Bislang war unklar, ob die Samtgemeinde Alfhausen bei der Sanierung unterstützt. Die Samtgemeinde hatte sich vor Jahren aus der Unterhaltung des Bades zurückgezogen. Um sich ein Bild von der Situation des Hallenbades zu machen, besuchte es die CDU-Fraktion im Samtgemeinderat zusammen mit Johannes Koop, CDU-Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters.
Das Bad wurde vor über 30 Jahren im Keller des damaligen Kindergartens eingerichtet, erfuhren die Politiker. Mittlerweile ist der Kindergarten verlegt und das Rathaus hier eingezogen. Das Hallenbad ist der Allgemeinheit zugänglich. Vermietet wird es an Nutzergruppen wie DLRG oder Rheumaliga, die auch die Schwimmaufsicht führen. Dadurch entfallen Kosten für einen Bademeister. Jährlich besuchen etwa 12000 Nutzer das Bad.
Nach 30 Jahren muss die Schwimmbadtechnik dringend erneuert werden, ein Notausgang ist fällig. Investitionskosten: etwa 150000 Euro.
CDU-Bürgermeisterkandidat Johannes Koop wies darauf hin, dass das Alfhausener Schwimmbad auch für den Schwimmunterricht der Kindergarten- und Grundschulkinder aus Alfhausen genutzt wird. Wenn das Bad geschlossen werde, müssten diese Kinder in andere Bäder der Samtgemeinde gefahren werden. Hierdurch entstünden Fahrtkosten. Die Samtgemeinde könne die eingesparten Fahrtkosten besser als Investitionszuschuss in das Hallenbad in Alfhausen stecken.
Diesem Vorschlag schloss sich die CDU-Samtgemeindefraktion an und ist der Ansicht, dass ein laufender Zuschuss in Höhe eingesparter Fahrtkosten für die Gemeinde Alfhausen gezahlt werden solle. Vorher müsse aber noch von der Gemeinde der genaue Investitionsbedarf ermittelt werden, damit dann die Sanierungspläne endgültig umgesetzt werden könnten.
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18.05.2012
