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Senioren-Union für Erhalt der Frühchen-Station
Papenburg. Den Erhalt der Neugeborenen-Intensivstation am Marienkrankenhaus Papenburg-Aschendorf hat die Senioren-Union (SU) Papenburg/Aschendorf/Herbrum gefordert. Vorsitzender Gerd Hanekamp bekräftigte gestern gegenüber unserer Zeitung, dass aus Sicht der CDU-Senioren die Frühchen-Versorgung an dem Hospital in bestehender Form erhalten bleiben müsse. Eine Schließung der Station sei nicht hinnehmbar.
Im Sinne einer guten medizinischen Versorgung der Bevölkerung müssten alle Abteilungen an dem Krankenhaus erhalten bleiben, unterstrich Hanekamp weiter. Das Hospital dürfe keinesfalls zu einer Einrichtung reduziert werden, die lediglich eine ärztliche Grundversorgung gewährleiste.
Maßgeblich in der Pflicht für die Klinik in der Kanalstadt sieht die Senioren-Union auch das Bistum Osnabrück. Hanekamp: „Das Bistum hat große Verantwortung für den künftigen Weg des Papenburger Krankenhauses.“ Gesellschafter sind seit Ende Oktober 2011 zu jeweils 50 Prozent die Stiftung Marienkrankenhaus Papenburg-Aschendorf und der Verein St.-Bonifatius-Hospital Lingen – beides Institutionen mit kirchlichem Hintergrund.
Hanekamp verwies darauf, dass sich die Senioren-Union in ihrem politischen Wirken mehrfach des Themas der medizinischen Versorgung in Papenburg angenommen habe und dies nicht nur unter dem Aspekt der Gesundheitsvorsorge für ältere Menschen. Neben einem Informationsbesuch in dem Hospital hätten sich die CDU-Senioren zuletzt Anfang Oktober vergangenen Jahres mit einem Schreiben direkt an den Osnabrücker Generalvikar Theo Paul als „Aufsicht des Aufsichtsrats“ des Marienkrankenhauses gewandt. Darin habe der Papenburger SU-Verband in Übereinstimmung mit der Senioren-Union Aschendorf-Hümmling seine Sorgen um die Zukunft des in finanzielle Schieflage geratenen Krankenhauses zum Ausdruck gebracht und gleichzeitig durchaus auch kritische Fragen zur Geschäftspolitik sowie zu den Kontrollgremien des Hospitals in den vergangenen Jahren aufgeworfen.
Zu Details habe sich Generalvikar Paul in seinem Antwortschreiben nicht geäußert, gleichwohl habe er bekräftigt, dass das Marienkrankenhaus als modernes Krankenhaus über ein bloßes Grundversorgungszentrum hinaus erhalten bleiben solle, berichtete Hanekamp. Auch angesichts der geplanten Schließung der Frühchen-Station betrachte die Senioren-Union die jüngsten Entwicklungen am Marienkrankenhaus mit wachsender Sorge im Hinblick auf eine gedeihliche Zukunft des Papenburger Hospitals.
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