Noz
Kontakt

·

ePaper

·

Shop

·

Tippspiel

Startseite

|

Lokales

|

Lingen

|

Krankenhäuser im Emsland und der Grafschaft geben Entwarnung beim Thema Brustimplantate
Lokales

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

Quelle: ct/cw/Lingener Tagespost 28. Januar 2012 13:28 Uhr

“Nur hohe Qualität“

Krankenhäuser im Emsland und der Grafschaft geben Entwarnung beim Thema Brustimplantate

ct/cw Lingen/Meppen. Patientinnen der hiesigen Krankenhäuser, die Brustimplantate bekommen haben, können angesichts der aktuellen Warnungen vor Gesundheitsschädigungen beruhigt sein. Das Meppener Ludmillenstift, das Lingener St.-Bonifatius-Hospital, die Nordhorner Euregio-Klinik und auch das Rheinenser Mathias-Spital versichern, keine Implantate der in die Schlagzeilen geratenen Firmen verwendet zu haben.

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Meistgelesene Artikel








Im Meppener Krankenhaus werden Brustimplantate der Hersteller Poly Implantat Prothese (PIP) und Rofil Medical Nederland B.V. nicht verwendet. Das erklärte Henryk Pilch, Chefarzt der Gynäkologie und Gynäkologischen Onkologie sowie Leiter des Emsländischen Brustzentrums, auf Anfrage unserer Zeitung. Im Ludmillenstift würden ausschließlich zugelassene Produkte zum Beispiel der Firma Mentor, Polytech Silime, verwendet.

Medizinische Indikation für das Einsetzen von Brustimplantaten müsse, so der Privatdozent, nicht immer Brustkrebs sein. Häufig spielten auch kosmetische Gründe bei Mikromastie oder Fehlbildungen der Brust (sogenannte Rüsselbrust oder Poland-Syndrom) eine Rolle.

Alle Patientinnen, die in Meppen Brustimplantate bekommen haben, ließen diese regelmäßig (mindestens ein Mal im Jahr) im Rahmen der Vorsorge kontrollieren. Patientinnen mit Implantaten, die sich trotzdem unsicher fühlen, könnten sich gern an das Brustzentrum am Ludmillenstift wenden: Tel. 05931/1521470 oder pilch@ludmillenstift.de.

Lange auf dem Markt

Entwarnung für das Lingener St.-Bonifatius-Hospital gab der Leiter des kooperativen Brustzentrums Lingen/Nordhorn, Dr. Martin Tenger. Nach seinen Angaben wurden keine Implantate der Firmen PIP und Rofil eingesetzt. Verwendung fänden hier ausschließlich Implantate der deutschen Firma Polytech aus Dieburg. Die Firma sei seit über 40 Jahren auf dem Markt und biete Implantate von höchster Qualität, versicherte der Gynäkologe abschließend.

Seitdem die Frauenklinik Nordhorn unter neuer Leitung existiert, wurden keine Implantate der in den Fokus geratenen Firmen verwandt. Es wurden lediglich Implantate der Firmen Mentor und Polytech berücksichtigt. Das versicherte Chefarzt Dr. Markus Jansen auf Anfrage. Auch seine Recherche über den Einkauf ergab, dass mangelhafte Prothesen in Nordhorn keine Berücksichtigung gefunden hätten. Dies hätten auch ehemals dort tätige Ärzte bestätigt.

Silikonhüllen getestet

„Wir haben keine Brustimplantate der betroffenen Firmen in unserer Stiftung eingesetzt – weder in Ibbenbüren noch in Rheine – auch nicht in der Vergangenheit“, teilte die leitende Ärztin des Brustzentrums Nordmünsterland, Dr. Ute Middermann, für die Standorte Mathias-Spital und Klinikum Ibbenbüren mit. Ihr Lieferant sei die Firma Mentor.

In einer Stellungnahme äußerte Darl Moreland von Mentor: „Wir verwenden in unseren Gelimplantaten nur medizinisches Silikon. Unsere Einhaltung der strengen Qualitätsanforderungen an die Produktion haben zu Silikonhüllen geführt, die getestet wurden und gezeigt haben, dass sie über einehervorragende Festigkeit, Stabilität und Elastizität verfügen.“

 Mehr Lokales

 
  Leserkommentare
Schreiben Sie einen Kommentar




Empfehlen auf:  Facebook  Twitter

Kundenlogo
Osnabrück - Analyse und Aufbereitung von Markt- und Unternehmensdaten; Mitarbeit bei laufenden Projekten und Akquise...
Kundenlogo
Bad Iburg - Sie verwalten und leiten standortübergreifend unseren kompletten Fuhrpark. Sie koordinieren, planen,...
Kundenlogo
Osnabrück - Technische Produktdesigner sind an der Entwicklung technischer Produkte beteiligt. Auf der Grundlage von...






 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: