·
ePaper·
Shop·
Tippspiel
Startseite|
Lokales|
Spelle|
Gleichstellungsbeauftragte Nina Berning freut sich über weitere Frauen im Samtgemeinderat Spelle
|
Lokales|
Spelle|
Gleichstellungsbeauftragte Nina Berning freut sich über weitere Frauen im Samtgemeinderat Spelle
Gleichstellungsbeauftragte Nina Berning freut sich über weitere Frauen im Samtgemeinderat Spelle
Spelle. Die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Spelle, Nina Berning, hat sich erfreut gezeigt, dass nach der Kommunalwahl am 11. September vorigen Jahres fünf statt bislang zwei Ratsfrauen im Samtgemeinderat vertreten sind. 26 Mandatsträger sind Männer.
Damit hätten sich die Bemühungen ausgezahlt, mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen, betonte die 28-Jährige in ihrem Bericht, den sie in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates im Speller Rathaus hielt. Sie freute sich auch darüber, dass mit Magdalena Wilmes jetzt eine Frau das Bürgermeisteramt in der Mitgliedsgemeinde Lünne innehat.
Berning ist am 24. Juni 2009 vom Samtgemeinderat zur ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten bestellt worden. Hauptberuflich leitet sie das Familienzentrum mit Kinderkrippe „Am Brink“. Im Februar geht sie in den Mutterschutz, wird aber weiter Gleichstellungsbeaufragte sein.
Sie erläuterte in ihrem Vortrag zunächst die gesetzlichen Grundlagen. Sie verwies auf die in Paragraf 1 des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes, in dem als Ziel festgehalten wird, Frauen und Männer, die in der öffentlichen Verwaltung tätig sind, dabei zu unterstützen, Familien- und Erwerbsarbeit besser zu vereinbaren. Es gelte zudem laut Gesetz, Frauen und Männern eine gleiche Stellung in der öffentlichen Verwaltung zu verschaffen. Dies sei Aufgabe der gesamten Verwaltung.
„Wir setzen uns dabei keine utopischen Ziele, sondern überlegen uns gemeinsam, was wir erreichen können“, betonte Berning. Aus der gesamten Verwaltung erfahre sie dafür Unterstützung. Sie sei an ganz vielen Personalentscheidungen beteiligt.
Ein Ziel sei es, Teilzeitarbeit auch für Führungspositionen zu ermöglichen. Zu ihren Aufgaben habe auch die Organisation der örtlichen Veranstaltungen zum jährlichen internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ gehört. Zudem habe sie an Sitzungen der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises teilgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsverband Emsland soll versucht werden, mehr Frauen über 45 Jahre in den Beruf zu bringen.
Eindringlich appellierte sie an die Frauen, sich vorsorglich auf Brustkrebs untersuchen zu lassen. Das „Mammobil“ steht am 21. und 22. Februar vor dem Wöhlehof.
Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Ratsvorsitzender Georg Holtkötter dankten der Gleichstellungsbeauftragten für ihren kompetenten Bericht.
Mehr Lokales







