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„Ludwig Windthorst darf nicht in Vergessenheit geraten“
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Autor: Jürgen Krämer 27. Januar 2012 16:23 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Heimatbund stellt Informationstafeln auf

„Ludwig Windthorst darf nicht in Vergessenheit geraten“

Ostercappeln. Als Staatsmann hat Ludwig Windthorst (1812–1891) Spuren in der deutschen Geschichte hinterlassen. Wo aber lebte und wirkte der „berühmteste Bürger Ostercappelns“ in seiner Heimat? Um das für jedermann deutlich werden zu lassen, hat der Heimatbund Osnabrücker Land (HBOL) anlässlich des 200. Geburtstags des Politikers Informationsschilder an seinen Aufenthaltsorten und den nach ihm benannten Einrichtungen in Ostercappeln, Osnabrück, Bad Iburg und Glandorf aufgestellt.

 
Präsentieren die Schrift, die jetzt erschienen ist: Bürgermeister Rainer Ellermann sowie Jürgen-Eberhard Niewedde und Rolf Lange vom HBOL (von links). Foto: Jürgen Krämer  Vergrößern

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Die Präsentation der Hinweistafeln erfolgte jetzt während einer Feierstunde an der Windthorst-Gedenkstätte auf dem früheren Gut Caldenhof, wo der spätere Parlamentarier einst das Licht der Welt erblickt hatte. Als „großen Vorkämpfer der Katholiken Deutschlands im Kampf für Wahrheit, Freiheit und Recht“ skizzierte HBOL-Vorsitzender Jürgen-Eberhard Niewedde den ehemaligen Führer der Zentrumspartei. Für den Redner, der das Ausschilderungsprojekt initiierte und konzeptionierte, stand fest: Trotz seiner vielfältigen Verpflichtungen, beispielsweise als Abgeordneter des Norddeutschen Reichstages, des Deutschen Reichstages und des Hannoverschen Provinziallandtages, sei Windthorst „seiner Heimat eng verbunden geblieben“ – und das ehre ihn sehr. Stellvertretender Landrat Frank Hünefeld rief in Erinnerung, dass Ludwig Windthorst als „großer Gegenspieler Bismarcks“ galt. Während seiner Tätigkeit als Politiker habe sich der Sohn des Wittlager Landes bleibende Verdienste erworben. Er sei deshalb „ein Mann, der nicht in Vergessenheit geraten darf“.

In Verbindung mit dem Projekt ist eine Broschüre erschienen, die kostenlos über die Geschäftsstelle des Heimatbundes, Telefonnummer 05401/849266, zu beziehen ist.

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